Test Tropico 5: Diktatorenspaß jetzt auch auf Xbox 360

von Stephan Petersen (Freitag, 07.11.2014 - 12:00 Uhr)

Ende Mai 2014 erschien Tropico 5 auf dem PC. Rund ein halbes Jahr später dürfen sich nun auch Besitzer einer Xbox 360 als Hobby-Diktatoren versuchen. Im Test erfahrt ihr wie sich El Presidente auf Microsofts Konsole schlägt.

Drei verschiedene Spielmodi stehen Hobby-Diktatoren zur Auswahl: Kampagne, Mehrspieler und Sandkasten.Drei verschiedene Spielmodi stehen Hobby-Diktatoren zur Auswahl: Kampagne, Mehrspieler und Sandkasten.

Was für ein prächtiges Gebäude. Die neue Kirche sieht richtig klasse aus. Doch anstatt sich darüber zu freuen, fordern die Untertanen immer mehr! Unterhaltung, Arbeitsplätze, medizinische Versorgung, ja sogar Nahrung. Zu allem Überfluss taucht auch noch ein Tsunami vor der Küste auf. Als Tropicos Diktator El Presidente habt ihr es nicht leicht. Ständig brennt es an allen Ecken und Enden. Aber das ist auch gut so. Denn gerade darin besteht der Reiz des Diktator-Simulators.

Drei verschiedene Spielmodi stehen Hobby-Despoten zur Auswahl. Im Sandkasten legt ihr zunächst die Rahmenbedingungen wie beispielsweise die politische Stabilität und die Häufigkeit von Naturkatastrophen fest und entscheidet euch für eine Insel.

Dort könnt ihr ohne Vorgaben euer Inselparadies aufbauen. Erstmals in der Tropico-Reihe funktioniert das nun auch im Mehrspieler-Modus, wo ihr gegen- oder miteinander antretet. Während dies in der PC-Version kostenlos ist, bedarf es in der Konsolen-Version einer "Xbox Gold"-Mitgliedschaft.

Typisch Tropico

Der dritte Modus und zugleich das Herzstück des Spiels ist die Kampagne. Dort erlebt ihr wie schon im Vorgänger eine mehrere Missionen umspannende Handlung, in der es herrlich absurd und schwarzhumorig zugeht – satirische Seitenhiebe auf politische Großmächte, historische Personen und politische Gruppierungen inklusive.

In Tropico geht es wie gewohnt schwarzhumorig zu.In Tropico geht es wie gewohnt schwarzhumorig zu.

Viele Kleinigkeiten und Details tragen zur typischen Tropico-Atmosphäre bei. Die von sehr guten deutschen Sprechern vorgetragenen Radionachrichten beziehen sich stets auf das aktuelle Geschehen und sorgen für ein tolles Mittendrin-Gefühl.

Die abgedrehten Charaktere erscheinen erneut in Form von Karikaturen und versorgen euch mit aberwitzigen, spielerisch jedoch sinnvollen Missionen. Dazu gibt es wie gehabt stimmungsvolle lateinamerikanische Klänge auf die Ohren. Bei aller Euphorie fällt aber auf, dass der fünfte Serienableger bezüglich Atmosphäre und Vielfalt nicht ganz die Klasse des Vorgängers erreicht.

Weiter mit: El Presidentes Wohl, Weniger Gebäude, bessere Balance

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