Test Far Cry 4 - Revolution und rumpeliger Start

Der Goldene Pfad

Die Mitglieder der Rebellenbewegung des Goldenen Pfads setzen große Hoffnung. Besonders die beiden Anführer Amitha und Sabel sind darauf aus, euch auf ihre Seite zu ziehen. Auch wenn ihr Ziel, Pagan Min zu besiegen, gleich ist, sind ihre Methoden verschieden. An mehreren Stellen der Geschichte entscheidet ihr euch für einen der beiden und legt so das weitere Vorgehen des goldenen Pfades fest. Das spiegelt sich in den anschließenden Missionen wieder.

Sabel und Amitha streiten sich, welche Vorgehensweise die richtige ist.Sabel und Amitha streiten sich, welche Vorgehensweise die richtige ist.

Sabel möchte den Menschen von Kyrat helfen. Sofort. Seine Aufgaben bestehen daraus, Rebellen in Not zu helfen, Geiseln zu befreien und die direkte Bedrohung durch Pagan Mins Anhänger zu dezimieren.

Amitha hat eher das große Ganze im Blick. Sie macht sich Gedanken, wie Pagan Min auf lange Sicht besiegt und Kyrat befreit werden kann. Dafür ist sie bereit, Opfer zu bringen. In ihren Missionen beschafft ihr darum wichtige Informationen und sorgt für Geldquellen, mit denen sie den Krieg finanzieren will.

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Wie ihr letztendlich handelt, bleibt euch überlassen. Die Unterschiede bewegen sich höchstens im Bereich "Erobert ihr eine Opiumfabrik, oder zersört ihr sie?".

Startschwierigkeiten

Die Geschichte kommt nur langsam in Fahrt. Bis der verrückte, unterhaltsame Teil los geht, seid ihr gut zwei Stunden mit gewöhnlichen Rettungsmissionen und einzunehmenden Lagern beschäftigt. Sobald ihr dann aber im Vollrausch durch eine Opiumfabrik torkelt und Horden von Gegnern in bunten Rauchwolken zerplatzen, fängt der Spaß an.

Drogen sind schlecht, Mkay?Drogen sind schlecht, Mkay?

Dann tanzt ihr mit weißen Tigern durch das mysteriöse Kloster von Shangri-La, treibt Geister aus, oder sucht im wildesten Schneesturm auf den höchsten Bergspitzen nach Schätzen. Und doch beschwören böse Stimmen im Kopf, dass ihr das alles schon einmal gemacht hat und es doch eh immer das gleiche ist.

Bis zu einem gewissen Grad haben diese Stimmen recht. Türme hochklettern und Lager räumen habt ihr im Vorgänger oder Spielen wie Mercenaries 2 oder Just Cause 2 zur Genüge praktiziert. Auch wenn Schnitzel schmeißen die Sache etwas witziger und einfacher gestaltet, wird das auf Dauer eintönig. Zum Glück findet ihr in Kyrat weitere Abwechslung.

Weiter mit: Karma und Kohle

Tags: Online-Zwang  

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