Test Dying Light - Raus mit dem Alten, rein mit dem Neuen

Immer mitten in die Fresse rein!

Was wäre ein Zombie-Spiel ohne ein ordentliches Pixel-Blutbad samt virtuell herumspritzender Hirnmasse, abgetrennten Gliedern und fliegenden Gedärmen? Dying Light braucht sich in diesem Punkt nicht vor der Konkurrenz zu verbergen, denn wenn ihr euch mit den Zombies auf eine Schlägerei einlasst, fliegen im wahrsten Sinne des Wortes die Fetzen!

Dieser Zombie wollte euer Hirn fressen, doch dafür frisst er erstmal euren Stiefel!Dieser Zombie wollte euer Hirn fressen, doch dafür frisst er erstmal euren Stiefel!

Das liegt auch daran, dass ihr zumindest anfangs keine dicken Wummen oder andere hochentwickelte Waffentechnik dabei habt. Vielmehr müsst ihr euch damit begnügen, was ihr so finden könnt, also Zaunlatten, Rohre, Schraubenschlüssel und Baseball-Schläger. Damit drescht ihr brachial auf jeden Untoten ein, der seine faulige Fratze zeigt. Und das mit durchschlagendem Erfolg. Dying Light wird voraussichtlich wegen der gezeigten Gewaltdarstellung nicht mehr offiziell in Deutschland erscheinen.

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Ein einfacher Zombie ist schnell verprügelt, aber blöderweise stromern die Biester grundsätzlich nur im Rudel durch die Gegend und durch den Krach, der beim Verdreschen entsteht, kommen immer mehr Kadaver angekrochen. Ihr könnt also nicht einfach ein Gebiet säubern. Die Zombie-Plage kommt schneller wieder, als ihr sie totschlagen könnt. Außerdem gibt’s ab und zu spezielle Untote, die beispielsweise klettern können, Säure speien oder mit gewaltigen Hämmern hantieren.

Raus mit dem Alten, rein mit dem Neuen

Zu allem Überfluss scheint euer Held auch noch an Asthma zu leiden, denn nach wenigen Schlägen geht ihm schon die Puste aus und ihr müsst erstmal ein paar Sekunden lang verschnaufen. Ansonsten richten eure Angriffe kaum Schaden an.

Euer Lieblingsmesser hat schon viele Zombies aufgeschlitzt, doch irgendwann ist es kaputt.Euer Lieblingsmesser hat schon viele Zombies aufgeschlitzt, doch irgendwann ist es kaputt.

Doch nicht nur der Zustand eures Helden ist bedenklich, auch eure Waffen gehen nach wenigen Treffern zu Bruch. Mit Ersatzteilen könnt ihr sie ein paarmal reparieren, aber irgendwann ist Schluss und ihr müsst euren liebgewonnenen Baseball-Prügel wegschmeißen.

Das ist besonders tragisch, da ihr die Prügelwerkzeuge über ein Handwerkssystem aufmotzen könnt, beispielsweise mit zusätzlichen Stahlbändern oder einem Elektroschocker. Nehmt also immer mehrere Waffen mit, damit ihr im Gefecht schnell wechseln könnt. Doch nicht nur Waffen lassen sich per Handwerkskunst aufmotzen. Wenn ihr die nötigen Baupläne und Rezepte habt, könnt Ihr fliegende Sägeblätter, Böller (zum Zombies ablenken), Verbandszeug, Molotov-Cocktails und UV-Lampen bauen.

Weiter mit: Zwei Minuten bis Mitternacht

Tags: Horror   Koop-Modus   Multiplayer  

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