Test Dying Light - Ich werde überleben!

Ich werde überleben!

Allein mit dem Erkunden der Welt und dem kreativen Eliminieren von Zombies könnt ihr schon Stunden in Dying Light verbringen. Darüber hinaus existiert natürlich die Hintergrund-Geschichte: Kyle Crane soll ja einen abtrünnigen Agenten und wertvolle Daten in Harran finden.

Die liebevoll gestalteten und gut animierten Figuren machen die Handlung lebendig.Die liebevoll gestalteten und gut animierten Figuren machen die Handlung lebendig.

Die Rettung der Überlebenden gehört eigentlich nicht zu seinem Ziel und so gerät Kyle zunehmend in ein moralisches Dilemma. Im weiteren Verlauf der Handlung sollt ihr euch außerdem mit dem Bandenführer Rais zusammentun und notgedrungen für den Schurken Aufträge ausführen.

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Die Handlung gewinnt keine Preise für Originalität, dafür sind die einzelnen Bausteine der Geschichte schon zu oft dagewesen. Aber dank der Inszenierung kommt dennoch Atmosphäre auf. Beispielsweise wenn sich die zynischen Überlebenden im Turm Zombie-Witze erzählen, die wirklich keiner witzig findet („Was macht ein Zombie auf dem Fußballplatz? Er foult!“) oder Schurke Rais einem Verräter die Wahl lässt, welche Hand er ihm abhacken soll, nur um am Ende zu fragen: “Ach, du meintest von deiner Seite aus links?“

Symphonie der Zerstörung

Doch nicht nur die toll inszenierte Handlung trägt zur Atmosphäre von Dying Light bei, auch die stimmige Grafik und Soundkulisse können sich sehen und hören lassen. Wenn euch die Schattenjäger verfolgen, sorgt die dramatische Musik für einen erhöhten Pulsschlag.

Die Grafik von Dying Light ist einfach fantastisch!Die Grafik von Dying Light ist einfach fantastisch!

Das Grafikgerüst zaubert schöne Effekte auf den Bildschirm. Die Mimik und die Animationen der Menschen und Zombies sind lebensnah und ihr könnt von erhöhten Positionen aus die Stadt samt in der Ferne aufsteigenden Rauchsäulen sehen.

Beziehungsweise konntet ihr das, denn die Entwickler von Techland haben mit der letzten Aktualisierung die derben Leistungs-Probleme des Spiels damit behoben, dass sie kurzerhand die Grafikqualität heruntergeschraubt haben. Jetzt gibt's weniger Texturen und ihr seht nur noch halb so weit - keine sonderlich elegante Lösung. Zum Glück haben die Entwickler ihre harte Ablehnung gegenüber Moddern wieder gelockert, daher dürft ihr zumindest am PC auch auf inoffizielle auf Mods hoffen, die die Probleme in Eigenregie lösen könnten.

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Tags: Horror   Koop-Modus   Multiplayer  

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