Might & Magic Heroes 7

Vorschau Heroes 7 - Neue Grafik-Technik und die Suche nach Abenteuern

Wenn Zyklopen mit Zentauren streiten

Im Gegensatz zu seinen Vorgängern basiert Might & Magic Heroes 7 auf dem Grafikgrundgerüst der "Unreal 3"-Technik, ebenso wie zum Beispiel Mass Effect 3 oder XCOM - Enemy Unknown. Und so erstrahlt das Heilige Reich auch in neuem, hochauflösendem Glanz. Auffällig ist der etwas realitätsorientierte Grundtenor der Darstellung. Vorbei die Zeiten der knalligen Farben. Heroes 7 wirkt erwachsener als seine Vorgänger, aber in sich stimmig und gutaussehend.

Eine geschickte Taktik: Feinde sind anfällig für Angriffe in den Rücken.
Eine geschickte Taktik: Feinde sind anfällig für Angriffe in den Rücken.

Gerade in den Schlachten kommt die neue Grafik zum Tragen. Hier stellt ihr zunächst eure Figuren wie auf einem Schachbrett auf. Anschließend geht es abwechselnd zur Sache. Grundsätzlich spielt sich Heroes 7 eher langsam. Zu Beginn eines Gefechts setzen clevere Generäle auf die mächtigen Helden-Angriffe und auf Fernkämpfer. Nicht selten zieht ihr euch ins hintere Eck der Karte zurück oder nutzt Hindernisse zur Deckung.

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Gamescom Trailer

Kommt es dann dennoch zum Nahkampf, ist taktisches Geschick gefragt. Bogenschützen wie etwa Zentauren schwächeln auf kurze Distanz und sollten daher tunlichst geschützt werden. Harpien verfügen über Spezialfertigkeiten: Sie stoßen kurz zu und ziehen sich dann direkt wieder zurück. Zugleich lohnt es sich Feinde grundsätzlich zu flankieren oder ihnen gar in den Rücken zu fallen. Das sorgt für mehr Schadenspunkte.

Auf der Suche nach Schätzen und neuen Feinden

Kluge Helden wissen natürlich um die Stärken und Schwächen ihrer Truppen und passen ihre Taktik entsprechend an. Doch das eigentliche Fleisch von Might & Magix Heroes 7 ist natürlich der Abenteuermodus. Hier zieht ihr mit eurem Helden über die umfangreiche Landkarte, plündert Ressourcen oder sucht nach Ärger. Das Wirtschaftssystem hinter dem Rundenstrategiespiel ist vergleichsweise simpel.

Die Abenteuerkarte ist die Spielwiese für den Helden. Hier zieht ihr eure Spielfiguren, sammelt Ressourcen und entdeckt Geheimnisse.
Die Abenteuerkarte ist die Spielwiese für den Helden. Hier zieht ihr eure Spielfiguren, sammelt Ressourcen und entdeckt Geheimnisse.

Wertvolle Rohstoffe wie Holz, Erz, Gold oder Edelsteine gewinnt ihr entweder in ausgebauten Städten oder in Minen. Abhängig von der Quelle wirft diese dann täglich oder wöchentlich - also nach sieben Zügen - etwas ab. Mit Gold wiederum rekrutiert ihr neue Truppen, die zuvor in speziellen Gebäuden innerhalb der Stadtmauern herangezüchtet werden. Steuert ihr etwa Imana und ihr Volk von der Bastion, beherbergen die Kasernen beispielsweise Orks, die ihr wiederum zu Zerstörern aufbauen könnt. Außerdem stehen Imani Harpien, hyänenartige Gnolle und Zentauren zur Verfügung.

Ganz besonders spannend klingen allerdings die Belagerungswerkzeuge der einzelnen Rassen. Ramiro Cibrian meint dazu: "In den Vorgängern gab es für jeden Helden Katapulte und Ballisten. Das war uns zu langweilig. Diesmal bekommt jede Fraktion individuelle Einheiten. Die Bastion beispielsweise rückt mit Zyklopen an, die Steine schleudern."

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