Test Mortal Kombat X im Test: Der Grund, weshalb dieses Spiel nicht offiziell in Deutschland erscheint

von Michael Krüger (13. April 2015)

Das härteste Turnier der Welt geht in die nächste Runde. Mortal Kombat X ist die Jubiläumsausgabe einer Marke, die Videospiel-Geschichte schrieb.

1992 erschien das erste Spiel der Reihe. Über Scorpion, Sub Zero, Johnny Cage, Goro & Co diskutierte die halbe Videospiel-Welt. Vor allem die virtuelle Gewalt sorgte bereits in den Spielhallen und später vor dem heimischen Bildschirm für hitzige Diskussionen.

Dies ging soweit, dass in den Vereinigen Staaten eine Prüfstelle für Unterhaltungs-Elektronik gegründet wurde. Ein Senator forderte gar ein Verbot des Spiels gemeinsam mit zwei anderen Spielen. In Deutschland landeten viele Teile der Reihe recht schnell auf dem Index der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien.

Nun, fast 23 Jahren nach der ersten Veröffentlichung, erscheint mit Mortal Kombat X die Jubiläumsausgabe. Das X steht in diesem Fall für die römische Zahl "10". An der Grundformel der Spielmechanik hat sich nichts geändert. Davon konnten wir uns zuletzt in London überzeugen, jetzt liegt die Kaufversion vor.

Nach wie vor stehen sich zwei Charaktere in einem Kampf gegenüber und prügeln sich auf Knopfdruck auf die digitale Kinnlade. Je nachdem welchen Knopf ihr betätigt, prasseln die Fäuste auf den Kontrahenten oder ihr lasst die Beine die Arbeit erledigen.

Je nach aktivem Kämpfer variieren die ausgeteilten Schläge und Tritte. Hinzu gesellen sich spezielle Manöver, wie ausgefeilte Griffe und Würfe. Doch auch die ein oder andere Waffe findet Einsatz währen der Kämpfe. Erren Black ein schießwütiger Western-Held nutzt beispielsweise ein Scharfschützengewehr oder seine Revoler, um seine virtuellen Gegner mit Blei vollzupumpen.

All das geht locker von der Hand. Auch die Kampf-abschließenden "Finishing Moves" sind wieder mit von der Partie. Kennt ihr die Tastenkombinationen, werdet ihr Zeuge einer Vielzahl übertriebener Hinrichtungen.

Über die Krypta könnt ihr euer Repertoir erweitern. Mit Münzen dürft ihr an Grabsteinen weitere "Finishing Moves" freischalten. Aber auch passive Spielinhalte wie Konzeptzeichnungen könnt ihr einkaufen. So könnt ihr beispielsweise Münzen erlangen, die euch erlauben, schwierige Kämpfe in der Kampagne zu überspringen.

Weiter mit: Kampf-Stil und Vorbesteller-Boni

Tags: Uncut  

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