Vorschau - Kartenspiel mit Spielfeld, Stein, Schere, Panzerjäger!

Hauptquartiere statt Helden

Wo ihr bei Hearthstone einen von zahlreichen WoW-Helden als zentrales Element eures Decks wählt, kommt Generals etwas unspektakulärer daher. Denn hier wählt ihr zuerst euer Hauptquartier (HQ) aus.

Dadurch wird bestimmt, wie viele Lebenspunkte ihr habt, wie viel Schaden ihr mit dem HQ austeilt und welche Spezialfähigkeiten zur Verfügung stehen. Ihr beginnt eure Generals-Karriere mit einem popeligen Trainings-HQ, das ihr aus drei Nationen auswählen könnt. Zur Verfügung stehen Deutschland, die Sowjetunion und die Vereinigten Staaten.

Später könnt ihr weitere HQs freispielen, die dann ungleich bessere Eigenschaften haben und wiederum Zugang zu anderen, mächtigeren Karten gewähren. Die Namen der HQs sind dabei an real existierenden Armeen aus dem Zweiten Weltkrieg orientiert, beispielsweise die „Panzerdivision Clausewitz“ oder das „7. Panzerkorps“ der Roten Armee. Sobald ihr ein HQ gewählt habt, füllt ihr es mit 40 Karten aus eurem Fundus. Dabei müssen diese nicht alle unbedingt von eurer gewählten Nation stammen, einige sind auch als so genannte „Söldner“ frei zugänglich. Weiterhin gibt’s manche Karten auch zur „Miete“ auf Zeit.

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Kartenspiel mit Spielfeld

Doch genug vom Deck-Aufbau, wie spielt sich Generals denn so? Auf jeden Fall anderes als Hearthstone, denn eure Karten liegen – sofern es sich um Einheiten handelt – auf einem kleinen Spielfeld, das in drei Bereiche aufgeteilt ist. Eure Aufstellungszone, das Niemandsland zwischen den Fronten und die Zone des Feindes.

Das Spielfeld bietet zwar taktische Tiefe, sieht aber unspektakulär aus.Das Spielfeld bietet zwar taktische Tiefe, sieht aber unspektakulär aus.

In den Startgebieten legt ihr eure Panzereinheiten aus und bewegt sie dann wie Spielfiguren über das Feld. Wenn ein Panzer eine andere Einheit angreifen will, muss es für gewöhnlich neben ihr stehen. Dann wird über eine eher unspektakuläre Animation der Schaden verrechnet und das unterlegene Fahrzeug aus dem Spiel entfernt, falls es genug eingesteckt haben sollte.

Weiterhin könnt ihr den Feind in arge Bedrängnis bringen, wenn ihr dessen Aufstellungszone mit Panzern vollparkt. Dann kann er nämlich keine eigenen Stahlkolosse ins Feld führen und kann selbst von euren Fahrzeugen attackiert werden. Wenn die Lebenspunkte des Hauptquartiers auf null fallen, ist das Spiel für den betreffenden Spieler gelaufen. Ebenso, wenn er keine Karten mehr im Stapel hat oder das Zeitlimit von zwei Minuten pro Runde verstreichen lässt.

Stein, Schere, Panzerjäger!

Panzer sind eure Hauptwaffe gegen den Feind. Jede Runde bekommt ihr so genannte Ressourcen, um neue Fahrzeuge zu rekrutieren. Ressourcen gibt’s durch euer HQ, bestimmten Zusatzkarten und von euren Panzern selbst. Wenn ihr also genug Einheiten habt, kommt auch ordentlich was nach. Verliert ihr jedoch Panzer, habt ihr weniger Nachschub.

Was haben Panzerjäger und Han Solo gemeinsam? Sie schießen zuerst!Was haben Panzerjäger und Han Solo gemeinsam? Sie schießen zuerst!

Weiterhin ist Panzer nicht gleich Panzer. Die fünf Fahrzeugtypen aus World of Tanks - also leichte, schwere, mittlere und leichte Panzer sowie Panzerjäger als auch Selbstfahrlafetten – sind wieder mit von der Partie und unterscheiden sich grundlegend. Leichte Panzer sind sehr mobil und können sich mehrfach bewegen. Mittlere Einheiten sind gut bewaffnet und gepanzert und können dabei gut manövrieren.

Schwere Fahrzeuge hingegen bewegen sich langsam und können nicht zurückschießen, wenn sie bereits angegriffen haben. Dafür halten sie verteufelt viel aus. Jagdpanzer hingegen greifen immer zuerst an und zerstören so schwache Einheiten ohne Gegenwehr. Selbstfahrlafetten sind Artillerie, die jede andere Einheit angreifen kann, solange sie in Kontakt mit anderen eigenen Fahrzeugen ist.

Weiter mit: Taktischer Tiefgang, Grenzenlose Möglichkeiten

Tags: Free 2 play  

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