Test Splatoon - Solo-Spritzereien und Modifikationen

Solo-Spritzereien

Der Mehrspielermodus ist auch nicht alles, was Splatoon zu bieten hat, auch Solisten bekommen ihren eigenen Spielmodus. Der ist zwar eher spartanisch inszeniert - Einführung, Handlung oder Zwischensequenzen sind Mangelware - bietet aber dafür eine Menge spaßiger Ideen. Es geht darum, eine Invasion der Oktolings zu verhindern. Das sind leicht debil dreinschauende Oktopus-Wesen, die unter der Erde leben und gerne wieder an die Oberfläche kommen würden. Die Oktolings haben dreisterwiese die elektrischen Aale von Inkopolis geklaut und es liegt an euch, sie wieder zurückzuholen.

Werdet ihr mit den debil dreinschauenden Oktolings fertig?Werdet ihr mit den debil dreinschauenden Oktolings fertig?

In einer Oberwelt sucht ihr nach Leveleinangängen und löst dort dann zahlreiche kurze Herausforderungen. Die Struktur erinnert ein wenig an das zeitlos gute Super Mario Galaxy, spielerisch gibt es dagegen mehr Parallelen zum Gamecube-Abenteuer Super Mario Sunshine. Mit euren Farbkanonen erlegt ihr nicht nur dümmliche Oktolings, ihr treibt auch Propeller-Plattformen an, lasst große Schwämme anschwellen, um sie als Plattformen zu nutzen und besiegt auch manch einen originellen Boss.

Der Einspielermodus ist unterhaltsam und punktet mit originellen Ideen, ist allerdings auch nach nur etwa sechs Stunden bereits durchgespielt. Für ein reines Solo-Abenteuer wäre das etwas wenig, als gelungene Ergänzung zum Mehrspieler-Spektakel geht das aber allemal in Ordnung.

Inkling-Modifikationen

Schade ist allerdings, dass ihr im Einspielermodus weder euren Level steigert, noch neue Ausrüstung freispielt - diese Funktionen sind einzig dem Mehrspielermodus vorbehalten und motivieren tatsächlich ganz ordentlich. Bei vier witzigen Händlern erwerbt ihr Shirts, Schuhe, Kopfbedeckungen und Waffen, die nicht nur recht gut an euren Inklings aussehen, sondern auch manch einen Bonus mit sich bringen. Sie erhöhen Angriff oder Verteidigung, lassen euch schneller durch Tinte gleiten, verkürzen die Zeit, bis ihr nach eurem Ableben wieder mitmischen dürft und bieten noch viele weitere Verbesserungen.

Wer drauf steht, darf auch mit dicker Hipster-Brille in die Farbschlacht ziehen.Wer drauf steht, darf auch mit dicker Hipster-Brille in die Farbschlacht ziehen.

Modisch orientiert sich Splatoon dabei am Stil von Tokyos In-Vierteln Shibuya und Harajuku - kein Wunder, entstand da fröhliche Farbgewitter auch bei einem jungen Team, dem Nintendo für Splatoon weitgehend freie Hand ließ. Und bedenkt ihr nun, dass ein großer Teil des Teams vorher an Animal Crossing arbeitete, ist es auch kein großes Wunder mehr, dass das individuelle Einkleiden eurer Figuren ein so zentrales Element des Spiels ist.

Weiter mit: Technisch fein, aber unflexibel

Tags: Multiplayer  

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