Vorschau Star Fox - Zero - Luft nach oben, Fakten und Meinung

Luft nach oben

Mit der anfangs ungewohnten Steuerung und dem neuartigen Zielsystem habt ihr euch nach ein paar Runden angefreundet, bei der derzeitigen Grafik könnte das allerdings etwas länger dauern! Bis auf die HD-Auflösung könnte Star Fox Zero in dieser Form auch auf der alten Wii laufen. Weder der Detailgrad der Umgebungen, noch die Menge an Gegnern, noch die Qualität der Texturen oder der Wasseroberfläche entsprechen momentan dem, wozu die Wii U fähig ist.

Die flüssige Bildrate gefällt, trotzdem wären mehr Details willkommen.Die flüssige Bildrate gefällt, trotzdem wären mehr Details willkommen.

Das kann natürlich verschiedene Gründe haben. Zum einen läuft Star Fox Zero jederzeit mit butterweichen 60 Bildern pro Sekunde - und das auf beiden Bildschirmen. Ebenso ist das Spiel ja auch noch ein paar Monate von der Veröffentlichung entfernt und noch kann sich grafisch auf Corneria einiges tun. Trotzdem ist der technische Eindruck ernüchternd, gerade von einem so talentierten Team wie Platinum Games, das mit Bayonetta und Vanquish ein paar absolute Action-Referenzen auf dem Kerbholz hat, darf man eben mehr erwarten.

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Aber noch ist ja Zeit, die grafischen Schwächen von Star Fox Zero auszubügeln und Fox und seinen Mannen zu einer würdigen Rückkehr in die erste Action-Reihe zu verhelfen. Wollen Platinum und Nintendo die Ankündigung für das diesjährige Weihnachtsgeschäft halten, ist aber noch ein bißchen was zu tun!

Fakten:

  • lineare und offene Szenarien
  • überarbeitete Steuerung
  • Zielerfassung über Bewegungssteuerung
  • Bosse, die auf mehrere Arten besiegt werden können
  • kein Mehrspielermodus
  • soll noch 2015 erscheinen

Meinung von Thomas Nickel

Der erste Eindruck war ernüchternd. Corneria reißt grafisch keine Bäume aus und bietet bis auf die hohe Auflösung im Vergleich zum N64-Vorgänger nur wenig Neues. Auch die Steuerung fühlt sich zunächst eher fummelig an. Warum die ganzen Veränderungen? Vorher hat's doch auch prima geklappt. Noch negativer fällt das Urteil zum Kampf gegen Pigma aus: Das dumme Schwein lässt sich einfach nicht finden und ich eiere planlos durch den Weltraum.

Doch selten ist der erste Eindruck auch gleich der richtige und siehe da, beim zweiten Anlauf klappt es gleich besser. Mit sanften Bewegungen nehme ich die Gegner auf Corneria ins Visier, den Boss erledige ich dieses Mal elegant von innen und dank der Zielerfassung macht mir auch Pigma beim zweiten Anlauf weniger Kopfschmerzen. Langsam offenbare die Neuerungen von Star Fox Zero ihren Sinn und ja, die Action macht tatsächlich auch Spaß.

Trotzdem ist noch einiges zu tun. Für die finale Fassung wünsche ich mir nicht nur schönere Texturen und mehr Details, auch das Gegneraufkommen darf bis zur Veröffentlichung noch einmal großzügig erhöht werden. Wenn Nintendo und Platinum hier noch nachliefern, dann darf sich Fox auf eine gelungene Rückehr freuen. Wenn nicht, dann bietet Star Fox Zero hoffentlich noch ein paar weitere versteckte Qualitäten, die sich beim ersten Anspielen einfach noch nicht erschlossen haben.

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Tags: Science-Fiction   Singleplayer  

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