Test Godzilla - Legenden im Gummianzug, Steuerung

Legenden im Gummianzug

Die regelmäßig auftretenden Bossgegner (auch Kaiju genannt) sind für Godzilla-Kenner keine Überraschung. Denn das Spiel holt massig klassische Biester auf den Bildschirm. So kämpft ihr gegen die Riesenmotte Mothra, den dreiköpfigen King Ghidorah oder auch Roboterungetüme wie Jet Jaguar. Allen gemein ist die hampelige Bewegung - genau wie in der alten Film-Vorlage.

Zweikämpfe gegen zufällig auftretenden Bosse werden ganz schnell eintönig.Zweikämpfe gegen zufällig auftretenden Bosse werden ganz schnell eintönig.

Das klingt nach einiges an Abwechslung, ist es aber selten. Denn jeder Kampf verläuft gleich. Das liegt am beschränkten Angriffsrepertoir und der ungenauen Steuerung. Godzilla verfügt nur über normale Attacken per Klauen, durchschlagende Hiebe mit dem Schwanz und einem Sprint-Angriff. Zudem setzt er wie erwähnt seinen Energiestrahl aus seinem Maul sowie einen aufladbaren Nuklear-Puls ein, der die Umgebung in Schutt und Asche legt.

Es gibt keinerlei Kombo-Attacken, mit beständigem Zerstören steigert ihr nur eure Angriffskraft. Die behäbige Steuerung macht es zudem schwer, auf Gegner zu reagieren: Mit linkem Analogstick steuert ihr euer Bildschirmbiest nach vorn und seitwärts. Um zu drehen greift ihr zu den L1- und R1-Knöpfen. So wirkt Godzilla noch schwerfälliger als jeder Panzer. Auch eine Zielautomatik sucht ihr vergebens, genauso wie Ausweichmanöver.

Ohne Spieltiefe

Genaues Timing für Angriffe sind kaum möglich, was die Duelle zur Hampelei verkommen lässt. Ebenso wird schnell klar, wie eingeschränkt die Szenarien sind. Ihr stößt vor allem im Zweikampf schnell an die Levelgrenzen.

Vergesst nicht, diese Generatoren platt zu machen, um zu wachsen.Vergesst nicht, diese Generatoren platt zu machen, um zu wachsen.

Durch die Zerstörungsorgie und der freigesetzten Strahlung der Generatoren wächst Godzilla immer weiter, was ihm mehr Schlagkraft in den kommenden Levels verleiht. In der Kampagne erwarten euch 25 Areale, die sich wie ein Baum verzweigen. Für den einmaligen Abschluss absolviert ihr deshalb nur zehn Abschnitte. Beim erneuten Durchspielen könnt ihr weitere Levels nachholen. Sofern euch bis dahin nicht die Lust verlassen hat.

Da hilft es auch nicht, dass ihr im Menüpunkt "Evolution" die Fähigkeiten eures Godzilla ausbaut. Ebenso sind freigeschaltete Kreaturen für die Kampagne wählbar, doch deren Attacken unterscheiden sich nur wenig. Langzeitmotivation ist hier Fehlanzeige. Ebenso wie im Kaiju-Modus, in denen ihr nacheinander gegen die alle Feinde antretet. Der träge Spielablauf bleibt.

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Tags: Singleplayer   Science-Fiction  

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