Vorschau Anno 2205 - Kämpfe: Nett für zwischendurch

Kämpfe: Nett für zwischendurch

Eine weitere Neuerung in Anno 2205 betrifft das Kampfsystem. „Oh Graus!“, singt an dieser Stelle ein Chor aus Anno-Veteranen - denn die Vorgänger der Serie liefern ein eher mäßiges Kampfsystem. Entwarnung gibt es an dieser Stelle nur teilweise.

Mit eurer Schiffsflotte geht ihr auf Schurkenjagd und sammelt seltene Ressourcen.Mit eurer Schiffsflotte geht ihr auf Schurkenjagd und sammelt seltene Ressourcen.

Die Pazifisten unter euch freuen sich in jedem Fall darüber, dass Kämpfe nun nicht mehr in eurer eigentlichen Spielwelt stattfinden. Stattdessen tun sich auf der Erde immer wieder Krisensituationen auf, in die ihr euch einmischen könnt. Macht ihr das, lädt ein Extra-Abschnitt, in dem ihr eine kleine Flotte von Kriegsschiffen befehligt.

Die steuert ihr durch ein Gewässer, das von schwer bewaffneten Missetätern wimmelt. Geschickte Strategen setzen hier die passenden Teile ihrer Flotte gegen die richtigen Gegner ein. Ein schwach gepanzertes Artillerieschiff etwa schaltet Türme im Nu aus, der wuchtige Zerstörer dagegen fühlt sich im Kampf gegen andere Schiffe wohler.

Nebenbei setzt ihr in Kämpfen Extras wie Raketenschläge oder EMP-Schocks ein. Letztere legen Feinde für kurze Zeit lahm, sodass ihr etwa ein schwer verwundetes Schiff vor dem Untergang retten könnt. Außerdem findet ihr überall auf der Karte Energiekügelchen, mit denen ihr Spezialfähigkeiten bezahlt.

So platziert ihr Minen im Wasser, heilt eure Schiffe oder schirmt sie kurzzeitig gegen Schaden ab. Für absolvierte Kampfeinsätze erhaltet ihr wertvolle Rohstoffe, die ihr wiederum in euer Wirtschaftswachstum stecken könnt.

Auch Anno 2205 wird kein Kriegsspiel

Die Abgrenzung der Kampfhandlungen vom normalen Spiel scheint sinnvoll. So braucht ihr euch nicht zwingend Gedanken um eure Staats-, beziehungsweise Firmensicherheit zu machen. Und mindestens die lockenden Ressourcen sorgen im fertigen Spiel vermutlich dafür, dass ihr euch in Dutzende Kampfeinsätze stürzt.

Nach genügend Schlachten dürft ihr eure Schiffe aufwerten. Das ist teuer, aber für zukünftige Einsätze bitter nötig.Nach genügend Schlachten dürft ihr eure Schiffe aufwerten. Das ist teuer, aber für zukünftige Einsätze bitter nötig.

Dennoch: In der aktuellen Vorschau-Version von Anno 2205 spielen sich die Kämpfe alle gleich. Es gibt eine Handvoll Gegnertypen, die ihr in praktisch jeder Mission aufs Neue seht. Die Steuerung eurer Kampfschiffe gestaltet sich ebenso ein wenig hakelig. Hier könnte Blue Byte bis zur Veröffentlichung allerdings noch nachbessern.

Besonderes Aufsehen erzielt Anno 2205 außerdem mit dem Mond. Den sollt ihr im fertigen Spiel auch bewohnen können – und er soll noch schwerer zu besiedeln sein, als die ohnehin karge Arktis. In der Vorschau-Version ist dieser Teil des Spiels allerdings noch nicht spielbar. Alleine mit dem Bau des nötigen Raumhafens seid ihr allerdings schon mindestens fünf Stunden beschäftigt.

Und zwar mit der Versorgung eurer Mitarbeiter, eurer ersten Besiedelung der Arktis, den ersten Handelsrouten über den halben Globus und, und, und. Diese Zeit könnt ihr durch die vielen Nebenaufgaben deutlich in die Länge ziehen. Was auf dem Mond noch kommt? Wer weiß. Hoffentlich keine Reichsflugscheiben.

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