Test Witcher 3 - Hearts of Stone - Kurzweilige Geschichte

Kurzweilige Geschichte

Die Geschichte und ihre Inszenierung sind wie gewohnt stark. Das Tolle daran: Trotz dutzender Stunden als Hexer Geralt schafft es die Handlung erneut, den Spieler in ihren Bann zu ziehen. Langeweile? Fehlanzeige! Die Hauptgeschichte dreht sich um den Ganoven Olgierd von Everec. Der heuert den "Grauen Wolf" als Jäger an. Damit wird eine für Geralt fatale Ereignisspirale in Gang gesetzt. Der Hexer landet in Gefangenschaft, muss einen Pakt mit dem mysteriösen Gauter O‘Dim abschließen und schließlich drei Wünsche für Olgierd von Everec erfüllen.

Olgierds Absichten bleiben lange Zeit im Dunkeln.Olgierds Absichten bleiben lange Zeit im Dunkeln.

So betätigt sich Geralt beispielsweise als Einbrecher. Als humorvoller Höhepunkt entpuppt sich hingegen eine Aufgabe, als ein Geist den Körper des Hexers als Gefäß benutzt und auf einer Hochzeitsparty richtig die Sau rauslässt. Ohnehin lassen die Dialoge nichts an Witz und Unterhaltungswert vermissen. Auch das hat die Erweiterung mit dem Hauptspiel gemeinsam.

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Neben dem Kampf gegen Ungeheuer und Mensch darf natürlich das Liebesleben des Hexers nicht zu kurz kommen. In Hearts of Stone kann Geralt eine Romanze mit Shani eingehen. Serien-Anhänger dürften die rothaarige Dame noch aus dem ersten Witcher-Abenteuer kennen.

Kleinere und größere Neuerungen

Pünktlich zur Erweiterung veröffentlicht Entwickler CD Projekt Red die Aktualisierung 1.10. Die bringt über 600 kleinere und größere Änderungen mit sich. Diese betreffen unter anderem die Stabilität des Spiels, ebenso wie die Benutzeroberfläche. So findet ihr etwa dank Richtungspfeilen den Ort einer Mission auf Regions- und Schnellreisekarte wesentlich leichter.

Serien-Veteranen kennen Shani aus dem ersten Witcher-Abenteuer.Serien-Veteranen kennen Shani aus dem ersten Witcher-Abenteuer.

Ganz frei von Fehlern ist der Hexer allerdings nicht. Einige Spieler berichten sogar von neuen Problemen nach der Aktualisierung – darunter etwa verschwundene Rüstungssets und geleerte Inventare. Zudem leisten sich manche Gegner seltsame Aussetzer.

Beispielsweise kämpft Geralt gegen einige abtrünnige Ritter, während direkt daneben ein oder zwei Gegner im Tiefschlaf verharren anstatt ihren Kameraden zu helfen. Auch fällt nach wie vor die etwas hakelige Steuerung auf. Wenn ihr jedes Mal einen Oren erhalten würde, wenn Geralt mit seinem Gaul Plötze irgendwo in der Landschaft hängenbleibt, dann wäre das Geldsäckel bald reichlich gefüllt. Dafür geht die Kampfsteuerung wie gehabt gut von der Hand.

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Tags: DLC   Fantasy  

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Meinungen - The Witcher 3 - Hearts of Stone

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99
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