Test Still Life

von Tobias Stolle (25. Mai 2005)

Immer weniger Adventure-Spiele kamen in den letzten Jahren auf den Markt und leider konzentrieren sich die Hersteller weiterhin auf andere Genres. Insbesondere die Konsolenspieler haben da meist das Nachsehen. Aber Flashpoint hat mit Microids Still Life ein Adventure auf den deutschen Markt gebracht. Ob sich die Anschaffung lohnt erfährst du in diesem Test.

Die LeichenhalleDie Leichenhalle

Die Storyline

Nach dem Anfangsintro, das leider nicht abgekürzt werden kann, beginnst du das Spiel als attraktive Victoria McPherson. Du ermittelst in einem Serienmordfall. Der Killer hat brutal 5 Frauen umgebracht und weitere Morde angekündigt. Du betrittst also den 5. Tatort und beginnst mit deiner Suche nach Spuren. Du musst Luminol, eine Kamera, Lupe und Pinzette einsetzen um alle Spuren zu entdecken. Klingt etwas wie CSI oder etwa nicht. Danach geht es mit Hindernissen zurück ins Polizeihauptquartier um einen Report zu fertigen und der Autopsie beizuwohnen. Nach einem Anruf deines Vaters beschließt du die Weihnachtsfeiertage bei ihm zu verbringen. Zufällig findest du dort, auf dem Speicher, ein altes Tagebuch ihres Großvaters Gustav McPherson. Er ermittelte 1929 ebenfalls an einer Serienmordsache. Anstatt dich schlicht und ergreifend die Ereignisse aus der Vergangenheit nachlesen zu lassen oder sie kurz zu erzählen, lässt dich "Still Life" in das Prag der 20er-Jahre reisen, sodass du dir selbst ein Bild von der damaligen Zeit machen kannst. Du steckst nun in der Haut von Gustav McPherson der vor ca. 75 Jahren einen ganz ähnlichen Fall zu klären hatte.

Die Kapelle (Leichenhalle) im Jahre 1929Die Kapelle (Leichenhalle) im Jahre 1929

Einige knifflige Rätsel

Sind die Parallelen ein bloßer Zufall oder weisen die Ereignisse eine düstere Verbindung auf? Das gilt es nun herauszufinden. Als Privatdetektiv musst du nun etwas vorsichtiger sein und deine Informationen aus verschiedensten Quellen bekommen. Das Spiel läuft sehr gradlinig ab und du hast kaum Auswahlmöglichkeiten. Nach der Spurensuche kommst du hauptsächlich mit Gesprächen und Verhören weiter. Diese sind in private oder arbeitsbezogene Fragen unterteilt und zumeist lohnt es sich alle Fragen durchzugehen da die Antworten häufig Hinweise für den Fortgang der Ermittlungen enthalten. Im Inventar befinden sich ein Tagebuch und Akten über die aktuellen Fälle die du dir schon einmal ansehen solltest. Im Verlaufe des Spiels triffst du dann noch auf einige Puzzle, die im Schwierigkeitsgrad recht hoch sind. Schalterrätsel, Knobelrätsel und Kombinationsrätsel sind alle vorhanden und du wirst selbst als Rätselchampion wohl einige Zeit brauchen um einige davon zu lösen. Zumindest sind die Rätsel aber fair und logisch.

Weiter mit: Test Still Life - Seite 2

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