Stalker - Shadow of Chernobyl

Test Test PC S.T.A.L.K.E.R. - Shadow of Chernobyl

von mobbs (Montag, 02.04.2007 - 11:36 Uhr)

"Was lange währt wird endlich gut" lautet ein altes Sprichwort. Selten hat es so gut gepasst wie auf das ukrainische Dauerprojekt "S.T.A.L.K.E.R.", das nach fast 6 Jahren Entwicklungszeit nun endlich erschienen ist. Ob die reichlich mit Vorschußlorbeeren bedachte Mischung aus Shooter und Rollenspiel allerdings tatsächlich gut geworden ist, kann nur ein ausführlicher Härtetest an die verseuchte Luft von Tschernobyl herausfinden.

Der einzige Hinweis auf unsere Identität
Der einzige Hinweis auf unsere Identität

Ein zweites Tscherobyl

20 Jahre nach dem ersten Reaktorunglück kommt es im Jahr 2006 erneut zu einem Störfall im ukrainischen Kernkraftwerk Tschernobyl. Das Militär riegelt den gesamten Bereich hermetisch ab, doch die verbotene Zone, einfach "die Zone" genannt, zieht jede Menge Abenteurer und Söldner an, die im verstrahlten Bereich nach durch Anomalien und Radioaktivität entstandene Artefakten suchen, die sich teuer verkaufen lassen. Doch die Zone ist nicht nur verstrahlt und durch elektrische Anomalien enorm gefährlich, sondern auch Schauplatz von Machtkämpfen verschiedenster Interessengruppen. Neben dem Militär und den Banditen verfolgen auch die Wächter und die "Stalker" ehrgeizig ihre Ziele, die sich zum Teil entgegen stehen. Nicht zu vergessen die zahlreichen und hochaggressiven Mutanten. Der Spieler schlüpft 6 Jahre nach dem fiktiven zweiten Zwischenfall im Jahr 2012 in die Rolle eines solchen Stalkers, der nach einem Gedächtnisverlust auf der Suche nach der eigenen Identität ist. Einziger Hinweis auf selbige ergibt sich aus einer Notiz im PDA, einen gewissen "Strelok" zu töten...

Der schmierige Sidorowitsch
Der schmierige Sidorowitsch

Herausfordernde KI

Doch zu Beginn sind wir weit davon entfernt, unsere Herkunft zu erforschen. Statt dessen gilt es, die Schulden für unsere Rettung beim schmierigen Händler Sidorowitsch abzuarbeiten. Unser erster Auftrag ist es, einen gekidnappten anderen Stalker zu befreien, der in einem alten Bauernhof von 8 Banditen bewacht wird. Schon bei der ersten Mission wird klar: Die Gegner sind alles andere als Kanonenfutter, sondern agieren äußerst intelligent. Dagegen sind wir selbst mit unserer mickrigen Startausrüstung ein gefundenes Fressen für die Gegner. Schneller als man es je für möglich gehalten hätte, liegt man reichlich tot auf dem Boden. 2 Aspekte, die sich bis zum Ende durch das ganze Spiel ziehen: Ohne Taktik (vor allem Deckung nehmen, manchmal auch rennen!) sind die zahlreichen Gegner nicht zu meistern, das Gleiche gilt für die passende Ausrüstung. Die findet man vor allen Dingen zu Beginn nicht so leicht, wo die Gegner aber wie erwähnt schon recht fordernd sind. Die 4 Schwierigkeitsgrade sind schon ab dem zweiten eine echte Herausforderung!

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