Vorschau Homefront - Revolution - Fakten und Ausblick

Fakten:

  • 3 Schwierigkeitsgrade (Rekrut, Schwer, Todeswunsch)
  • 25 - 30 Stunden Spielzeit für Story-Missionen
  • offene Spielwelt (in abgesteckten Stadtvierteln)
  • Hauptcharakter verliert im ganzen Spiel nicht ein Wort
  • weder über- noch unterforderndes Spieltempo
  • innovative Hintergrundgeschichte
  • cinematische Zwischensequenzen
  • Waffenmodifikationen jederzeit anpassbar
  • "Hearts and Minds"-Stadtvierteleroberung sinnvoll implementiert
  • omnipräsente Bedrohung durch KPA-Soldaten
  • düstere Atmosphäre überträgt sich auf euch
  • viel Abwechslung in den ersten Stunden
  • teilweise schlecht gesetzte Wiedereinstiegspunkte nach Bildschirmtod
  • Spiel lebt Untergrundkämpfer-Mentalität gekonnt vor
  • erscheint voraussichtlich am 20. Mai für PC, PS4, Xbox One und Mac

Meinung von Jens-Magnus Krause

Das Spiel hat eine lange Entwicklungsgeschichte hinter sich. Mit Höhen, aber eben mit deutlich mehr Tiefen. Und nachdem ich auf der gamescom 2015 noch von der gezeigten Mission enttäuscht war, hat sich durch das in London gezeigte Material vieles gewandelt - zum Positiven.

Der Einzelspieler-Modus hat mich durch all seinen Facettenreichtum wirklich begeistert. Die innovative Hintergrundgeschichte versetzt mich in die Situation des Unterlegenen, des Außenseiters. Ich spüre jederzeit, dass ich unterlegen bin. Das Spiel zeigt es mir in jeder Situation auf. Das ist völlig anders, als in den meisten anderen Spielen und gefällt alleine schon deswegen. Der frische Wind tut gut.

Des Weiteren wirkt alles wie aus einem Guss: die offene Spielwelt, die einen aber nie im Dunkeln tapsen lässt. Dazu die sinnvoll eingebundenen "Heart and Minds"-Nebenmissionen, die daraus resultierenden Waffen-Umwandlungen und -Modifikationen, die cinematischen Zwischensequenzen und die herstellebaren Helferlein wie Molotow-Cocktails oder Feuerkracher. Und dann noch die Fahrzeuge, die Verstecke und die bedrohlichen Gegner samt Kameras, Drohnen und Hubschraubern, sowie die drei Stadt-Zonen. Die Atmosphäre und die Musik packen mich und lassen mich nicht mehr los. Und das Spiel erhält durch all das seinen Tiefgang. Super!

"Homefront - The Revolution" ist vielleicht nicht die Revolution eines ganzen Genres, aber die Mischung aus sinnvollen und unterhaltsamen Spiel-Elementen, die die Entwickler hier zu etwas großartig Neuem zusammengebaut haben, wirkt auf jeden Fall vielversprechend. Hoffentlich wird das Versprechen auch gehalten.

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Tags: Entwicklerbesuch   Singleplayer   Open World  

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