Test - Tokyo Mirage Sessions #FE

Tokyo Mirage Sessions #FE

Veröffentlichungsdatum: 24. Mai 2016 Preis: ca. 60 Euro System: Wii U

Shibuya ist dem realen Stadtteil von Tokio gut nachempfunden.Shibuya ist dem realen Stadtteil von Tokio gut nachempfunden.

Das beste hebt dieser Artikel bis zum Schluss auf. Es handelt sich um eine Mischung aus Fire Emblem und Shin Megami Tensei. Klingt das interessant? Aber hättet ihr gedacht, dass es sich hier um ein rundenbasiertes Rollenspiel um die Welt der japanischen Popstars und Schauspielern handelt? Tokyo Mirage Sessions #FE dreht sich um die Teenager Itsuki Aoi und Tsubasa Oribe - die werden nicht nur Hals über Kopf für eine Talentagentur rekrutiert, auf einmal befinden sie sich auch mitten im Kampf um das Schicksal der Menschheit.

Mirages, Wesen aus einer anderen Dimension, schnappen sich Menschen, die besonders viel Performa-Energie aufweisen - darunter auch Tsubasas ältere Schwester. Doch mit Hilfe von guten Mirages, die auf Helden aus Fire Emblem wie Chrom und Tharja basieren, schlagen Itsuki und Co. jetzt zurück! Wenn die fiesen Mirage zuschlagen, dann reisen die Helden in deren Dimension, die meist die Form eines verzweigten Labyrinths annimmt, und befreien die entführten Menschen. Und natürlich arbeitet man nebenbei noch an seiner Pop-Karriere und lernt seine Mitstreiter besser kennen: Tanzstunden sind da ebenso wichtig wie die Suche nach dem verlorenen Teddy eines Popstars!

Kämpfe finden rundenbasiert statt und nutzen sowohl Elemente aus Fire Emblem, als auch welche aus Shin Megami Tensei. Das Waffendreieck aus Fire Emblem kommt zum Einsatz, aber auch die Element-Eigenschaften aus der Atlus-Serie. Trefft ihr den Schwachpunkt eines Feindes, dann startet ihr einen Session-Angriff: Verbündete Figuren mit entsprechenden Talenten zünden dem Feind dann kostenlos weitere Attacken rein - kluges Spielen wird hier belohnt!

Grafisch setzt Tokyo Mirage Sessions auf kräftige Farben, Animefiguren und bizarre Ungeheuer, zudem seid ihr mal im überraschend gut nachgebauten Tokyo unterwegs, dann wieder in der verstörenden Idolasphäre der Mirages. Trotzdem hält das Spiel meist einen locker-leichten Tonfall und sorgt immer wieder für witzige Momente. Im Gegensatz zu Atelier Sophie und Star Ocean bietet Tokyo Mirage Sessions keine englischen Sprecher, sämtliche Texte werden hier noch in Japanisch gesprochen und auf Englisch untertitelt. Aber wer sich damit anfreundet, bei dem kommt der Atmosphäre durchaus zu Gute. Gerade die Pop-Songs sorgen immer wieder für Stimmung.

Fazit: Ein Rollenspiel um japanische Schauspieler und Popstars, die sich mit Helden aus Fire Emblem verbünden? Das klingt seltsam, aber macht in der Praxis Spaß. Die Rätsel in den Labyrinthen sind angenehm fordern, die Figuren sind sympathisch und vor allem das taktische Kampfsystem überzeugt. Tokyo Mirage Sessions #FE zeigt deutlich, dass nicht jedes Rollenspiel auf die üblichen Fantasy-Klischees setzen muss, hier haben Nintendo und Atlus ein wunderbar originelles Rollenspiel-Abenteuer ausgetüftelt, das sich kein Wii-U-Spieler mit Hang zu Japan entgehen lassen sollte!

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Tags: Anime  

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