Test Europa Universalis 3 - Seite 3

HafenblockadeHafenblockade

Bedienung

Sehr hilfreich sind auch die Spione und die erweiterten Verhandlungsmöglichkeiten mit anderen Staaten und Provinzen. Ebenso sind die Optionen zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches aufzusteigen oder Kontrolleur der Kirche zu werden neu, und dass Generäle und Admiräle durch militärische Traditionspunkte erkauft werden müssen. Das Spiel ist komplett mit der Maus spielbar. Durch das Mausrad kann man bequem rein- und rauszoomen. Die Menüs sind übersichtlich aufgebaut und vieles lässt sich zum Glück global einstellen, so dass man nicht für jede Provinz alles wieder neu eingeben muss, was z.B. das Erheben und Senken von Steuern erleichtert und das Rekrutieren von Freiwilligen. Der militärische Teil des Spiels ist nicht sonderlich brillant, bietet aber dennoch einige Abwechslung. Es gibt grob drei Typen und zwar Fußtruppen, Kavallerie und Artillerie, die je nach Epoche und Region unterschiedlich ausfallen. Statt großen Schlachten bekommt man nur einen Kurztext, in dem Verlust und Gewinn angezeigt wird und das war's. Leider kann man den Verlauf der Schlacht nicht durch Taktiken oder ähnlichem beeinflussen, egal ob zu Land oder zur See, alles sehr unspektakulär.

BefreiungskriegBefreiungskrieg

Sound und Grafik

Der Soundtrack zu" Europa Universalis 3" ist sehr gelungen und wird auch nach längerer Spielzeit nicht nervig, da viele schöne Musikstücke eingebettet wurden und fließend ineinander übergehen. Die Soundeffekte wurden zwar sparsam, aber gut gesetzt. Grafisch ist das Spiel zwar sehr bunt, trotzdem übersichtlich gehalten worden, jedoch nicht auf der Höhe des aktuellen Standards. Besser ausgedrückt, es ist total veraltet. Die Darstellung ist bis auf ein paar Ausnahmen wie Verzierungen und Wappen oder Bilder sehr sparsam. Es gibt verschiedene Karten für Gelände, Politik, Religion, Diplomatie und Handel, die grafisch klar voneinander unterschieden werden können. Zwar kann man schön rein- und rauszoomen, aber aus der Nahansicht gibt es nicht viel zu sehen, außer die Helme und Hellebarden der Soldaten und die ein oder andere animierte Baustelle. Auch das Glitzern des Wassers ist nicht überzeugend, da es keinen Seegang oder Flottenbewegungen gibt. Videosequenzen gibt es gar nicht, nicht einmal, wenn neue Länder entdeckt oder annektiert wurden, nur ein kurzes Intro-Video bildet hier die Ausnahme.

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