Test Test Xbox - Seite 3

Wer ist schnellerWer ist schneller

Weites Land

Da das ganze Szenario sich in einem sehr weitläufigen Areal abspielt, braucht ihr natürlich auch ein Transportmittel, ein Pferd. Außerdem, was wäre der Wilde Westen ohne Pferde. Sie dienen aber in "Gun" nicht nur als reines Transportmittel, sondern sie sind auch ein spielerisches Element. Ihr könnt mit einem Pferd Gegner verfolgen und vom Rücken des Pferdes schießen. Das Pferd selbst dient aber auch als Waffe, sozusagen der Panzer des Wilden Westens. Per Knopfdruck trampelt und wälzt ihr mit dem Pferd einfach Gegner nieder und reitet sie über den Haufen. Auf diese Weise könnt ihr wesentlich schneller eine Gegnerschar dezimieren als mit dem Colt oder dem Gewehr. Allerdings können die Pferde auch verletzt werden und sterben. Da aber genügend Pferde im Spiel vorhanden sind, schnappt ihr euch dann einfach ein anderes. Das ist auch wichtig, denn ohne Pferd seid ihr in "Gun" schlichtweg aufgeschmissen, so wie das eben in jener Zeit auch tatsächlich der Fall war. Trotzdem ist die Wirksamkeit als Waffe in diesem Punkt etwas zu stark ausgefallen.

Das Pferd als WaffeDas Pferd als Waffe

Todesmelodie

Nein, der Sound des Spieles entstammt nicht aus der Feder von Ennio Morricone dem Meisterkomponisten vieler Italo Western, aber er ist trotzdem sehr gut. Die Hintergrundmusik passt zum Spiel, die Hintergrundgeräusche wurden perfekt ins Spiel integriert und die englische Sprachausgabe ist sehr gut. Leider gibt es keine deutsch Sprache, sondern nur deutsche Untertitel, die zudem manches mal zu schnell wieder verschwinden. Dafür wurde das geniale Westernfeeling des Spiels nicht durch eine schlechte Synchronisation zerstört, und das ist fast wichtiger als eine deutsche Übersetzung. Die Grafik kann mit dem hervorragenden Sound nicht ganz mithalten. Trotzdem sieht das Spiel gut aus. Das gesamte Terrain wurde mit viel liebe zum Detail gestaltet und dem Szenario entsprechend modelliert. Ihr werdet beim Spielen regelrecht das Gefühl bekommen, in einen Western hineinversetzt zu werden. Vor allem der sehenswerte Bewegungsablauf der Pferde hat mir gut gefallen. Auch sämtliche andere Animationen können sich sehen lassen. Und Dank der gelungenen Steuerung habt ihr Colton White perfekt im Griff.

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