Ark - Survival Evolved: Mehr als nur Minecraft mit Dinos

(Special)

von Emily Schuhmann (25. Februar 2017)

Die Horror-Vorstellung nackt und allein in der Wildnis aufzuwachen, ist in Ark - Survival Evolved Realität. Neben Hunger, Durst und Kälte könnte auch der eine oder andere T-Rex ein Problem darstellen. Über zwei Jahre existiert das Spiel bereits und seitdem hat sich einiges getan.

In den 90er Jahren war man vor Dinos nirgendwo sicher. Im Kino lief Jurassic Park, im Fernsehen gab es Serien wie Extreme Dinosaurs und fast jedes Kind hatte entsprechendes Spielzeug. Die Kinder von damals sind mittlerweile mehr oder weniger erwachsen, aber die Faszination ist oft ungebrochen. Vor zwei Jahren kam Jurassic World ins Kino und im selben Jahr gab es auch für Spieler eine dinotastische Überraschung.

Die Geschichte im Hintergrund

Im Sommer 2015 erschien Ark - Survival Evolved im Early-Access bei Steam und im Dezember 2015 schaffte es den Sprung auf die Xbox One. Die Washingtoner Entwickler von Studio Wildcard wollten das Spiel in seinem unfertigen Zustand auch auf der PlayStation 4 anbieten, aber Sony sträubte sich. Nach einigen Problemen und Verzögerungen in der Entwicklung kam das Spiel im Dezember 2016 offiziell auf den Markt und damit auch auf die PS4.

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In Ark - Survival Evolved gibt es keine Missionen oder gar eine Handlung, der Spieler muss sich selbst Ziele setzen. Ihr lernt Rezepte, sammelt Ressourcen, stellt Dinge her, baut Häuser und so weiter. Mit etwas Glück findet ihr dabei auch noch etwas über die Hintergrundgeschichte des Spiels heraus.

In der Welt verstreute Notizen von anderen Überlebenden bringen ein wenig Licht ins Dunkel. Verfasser sind Menschen aus allen Epochen, von der altägyptischen Priesterin bis hin zum römischen Zenturio. Die Aufzeichnungen von Helena, einer Wissenschaftlerin aus dem modernen Australien, lassen vermuten, dass es sich bei Ark um ein Experiment in einer Raumstation handelt. Die junge Forscherin studiert vor allem die Tierwelt und dokumentiert einige Ungereimtheiten, die in einer natürlichen Umgebung unmöglich wären.

Was gibt es zu tun?

Im Spiel habt ihr erstmal nur eine Aufgabe: Überleben. Die Natur um euch herum versorgt euch mit Materialien und fast alle Aktionen belohnen euch mit Erfahrungspunkten. Mit jedem Stufenaufstieg bekommt ihr Engrammpunkte, die ihr gegen Handwerks-Rezepte beziehungsweise Engramme eintauschen könnt. Von Stoff für Kleidung und Speeren am Anfang, bis hin zu hochtechnischen Waffen und Metallstrukturen auf höheren Stufen. Auch Sättel findet ihr in dieser Liste. Denn die Kreaturen von Ark sind mehr als nur Leder- und Fleischlieferanten.

So gut wie jedes Lebewesen lässt sich zähmen. Vom friedlichen Dodu, über den Urzeit-Tintenfisch Tusoteuthis, bis hin zum mächtigen Brontosaurus. Auf den Rücken vieler eurer geschuppten, gefiederten oder felligen Freunde finden sogar Geschütze Platz. Auch ihr könnt es euch dort gemütlich machen. Mit einem Pteranodon oder einem Plesiosaurus stehen euch dann sogar der Himmel und das Meer offen.

Auf großen Flugsauriern finden sogar mehrere Personen Platz.Auf großen Flugsauriern finden sogar mehrere Personen Platz.

Wenn ihr euch im Online-Modus auf keinem Server richtig wohlfühlt, könnt ihr lokal spielen oder einen eigenen eröffnen. Dafür müsst ihr aber Geduld mitbringen, denn ihr könnt alles bis ins kleinste Detail einstellen. Vom Tageslicht-Rhythmus, bis hin zum "Dino-Kot"-Intervall. Die Server entwickeln im Laufe der Zeit oft einzigartige Eigenheiten. Beispielsweise gilt auf manchen Fleisch als Währung, weil die Spieler die Fauna zu stark dezimiert haben.

Weiter mit: Modifikationen, Konsolen-Version und Zukunft

Inhalt

Tags: Fantasy   Koop-Modus   Mod   Multiplayer   Open World   Science-Fiction   Splitscreen   Singleplayer  

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