Ark - Survival Evolved: Mehr als nur Minecraft mit Dinos - Modifikationen, Konsolen-Version und Zukunft

(Special)

Wachstum, Wachstum über alles

Mit jeder Aktualisierung kommen neue Inhalte ins Spiel. Die aktuellste brachte beispielsweise nicht nur eine neue hochtechnnologische Engramm-Stufe, sondern auch scherbare Schafe und dynamische Frisuren. Ark hat aber auch größere Erweiterungen, wie die Erhebung der “The Center”-Mod zur offiziellen Karte oder die Veröffentlichung von Ark - Scorched Earth.

Die verbrannte Erde macht ihrem Namen alle Ehre. In dieser Wüsten-Welt müsst ihr möglichst schnell eine Wasserquelle und einen Unterschlupf finden, sonst macht euch die Hitze den Garaus. Zusätzlich zu neuen Engrammen gibt es auch einige neue Spezies. Neben prähistorischen Kreaturen leben in der Wüste auch einige Fantasiewesen wie Drachen oder Elementare.

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Nicht nur Studio Wildcard, auch die Spieler selbst sorgen dafür, dass es in Ark immer etwas zu tun gibt. “The Center”, eine kompakte Karte mit unterschiedlichsten Klimata, begann zum Beispiel als Fan-Projekt. Ein anderer kreativer Kopf hat die Dinosaurier in seiner Mod durch Pokémon ersetzt und eine wieder andere Mod erlaubt euch die Mondbesiedelung. Die mittlerweile ebenfalls offizielle Option "Primitive Plus" bietet euch eine noch authentischere Urzeit-Erfahrung, völlig ohne moderne Engramme.

Die Lava-Insel ist Teil der ehemaligen Mod "The Center" von Ben “EvilMrFrank” Burkart.Die Lava-Insel ist Teil der ehemaligen Mod "The Center" von Ben “EvilMrFrank” Burkart.

Ark - Survival of the Fittest war ursprünglich eine sogenannte Total Conversion Mod, also ein Veränderung des Spiels, bei der oft lediglich nur das technische Grundgerüst übrig bleibt. Heute ist es ein eigenständiges Spiel. Knapp 70 Spieler stehen sich dabei, in einer ähnlichen Situation wie den Hungerspielen aus “Die Tribute von Panem”, im Kampf gegenüber. Das Gebiet verkleinert sich mit sinkender Spielerzahl und zufällige Ereignisse sorgen dafür, dass es bis zum Ende spannend bleibt.

Konsolen und andere Probleme

Ark wächst und wächst, aber es steht auf einer instabilen Basis. Viele Spieler ziehen beispielsweise die komplett englische Variante dem Kauderwelsch vor, das durch die unvollständige deutsche Übersetzung entsteht. Die Bedienung von Ark ist vor allem zu Beginn schon kompliziert genug, da braucht es nicht auch noch unverständliche Bezeichnungen. Vielen umfangreichen Mechaniken wie dem Zähmen und Züchten würde ein Tutorial gut tun.

Online habt ihr vielleicht Glück und Veteranen erklären euch einiges, aber das sollte nicht die einzige Möglichkeit der Informationsbeschaffung bleiben. Beispielsweise die Leuchtfeuer könnten auch etwas mehr Erklärung vertragen. An diesen farbigen Lichtstrahlen findet ihr Belohnungs-Behälter. Je nach Farbe lassen sich diese aber erst ab einem bestimmten Level öffnen, eine genaue Zahl zeigt das Spiel aber nicht an.

Auf der Konsole lässt die gesamte Bedienbarkeit noch mehr zu wünschen übrig. Man merkt einfach, dass die Menüs nicht für Controller ausgelegt sind. Xbox One und PS4 bieten dafür die Möglichkeit, online und lokal zu zweit im Splitscreen zu spielen. Eigentlich eine tolle Sache, aber nicht nur die Bildwiderholungsrate, sondern auch die Grafikqualität leiden spürbar unter der Doppelbelastung.

Zusätzlich müsst ihr euch sogar bei einem großen Fernseher fast schon ungesund nah vor den Bildschirm setzen, um euer Inventar verwalten zu können. Der zweite Spieler kann sich auch nur begrenzt vom Gastgeber entfernen, was eine Arbeitsteilung stark einschränkt. Im geteilten Bildschirm könnt ihr zwar online spielen, dann brauchen aber auch beide Spieler ein kostenpflichtiges "PS-Plus"- oder "Xbox Live Gold"-Konto.

Studio Wildcard Mitgründer Jesse Rapczak ist begeistert von den Möglichkeiten der VR-Technik.Studio Wildcard Mitgründer Jesse Rapczak ist begeistert von den Möglichkeiten der VR-Technik.

Wer Ark auf dem PC spielt, kommt um diese zusätzlichen Kosten herum und hat noch ein paar weitere Vorteile. Vom Computer aus habt ihr Zugriff auf die umfangreiche Mod-Bibliothek des Spiels. Der PC ist auch immer Heimat der aktuellsten Version, da er Aktualisierungen meist vor den Konsolen bekommt. Einziges Manko: auf den Splitscreen-Modus müsst ihr bisher verzichten.

Auf die Zukunft!

Studio Wildcard möchte es Spielern aller Plattformen in Zukunft ermöglichen zusammen zu spielen. Bleibt zu hoffen, dass sie die Optimierung des bereits bestehenden Spiels nicht vernachlässigen. Gerade eine bessere Vermittlung von komplexen Mechaniken und eine vollständige Übersetzung wären mehr als wünschenswert.

Noch in diesem Jahr soll auch das VR-Spiel Ark Park für PC und PS4 erscheinen. Es basiert auf Ark - Survival Evolved, Enwickler sind aber Snail Games. Statt ums Überleben geht es hier, wie im filmischen Vorbild Jurassic Park, um die Forschung und Touristik. Dinosaurier und Konsorten mögen schon lange ausgestorben sein, aber das Thema ist einfach nicht tot zu kriegen. Und Ark scheint noch immer erst am Anfang seiner Entwicklung zu stehen.

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Inhalt

Tags: Fantasy   Koop-Modus   Mod   Multiplayer   Open World   Science-Fiction   Splitscreen   Singleplayer  

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