Vorschau Sniper - Ghost Warrior 3 - Fakten und Ausblick

Fakten:

  • dritter Teil der "Sniper Ghost Warrior"-Serie
  • Entwickler ist wieder das Studio City Interactive Games aus Polen
  • als US Marine Jon North sollt ihr Separatistenführer in Georgien ausschalten
  • ihr habt aber auch noch eine persönliche Agenda
  • mit der Mossad-Agentin Raquel und der Söldnerin Lydia habt ihr zwei Begleiterinnen
  • diesmal gibt es keine Schlauchlevel, sondern eine weitläufige offene Spielwelt
  • ihr könnt Fahrzeuge steuern
  • ein großeß Waffenarsenal steht euch zur Verfügung
  • Spezialmunition, beispielsweise panzerbrechende Kugeln, werden selber hergestellt
  • die Spielzeit soll ungefähr 15 Stunden betragen
  • zusätzlich kommen etwa 8 Stunden für Nebenaufgaben hinzu
  • drei Schwierigkeitsgrade von normal bis realistisch
  • erscheint voraussichtlich am 4. April 2017 für PC, PS4 und Xbox One

Meinung von Ulrich Wimmeroth

Mir hat der gut dreistündige Ausflug in die alternative Realität Georgiens gefallen. Die Geschichte mit den stereotypen Charakteren (alle Menschen im Osten sind Schlächter und haben null Gewissen, der Held ist selbstverständlich Amerikaner) erinnert zwar an einen beliebigen Action-Streifen aus der zweiten Reihe, macht aber durchaus Laune. Das Durchstreifen der wirklich enorm weitläufigen offenen Spielwelt erlaubt es, seinen eigenen Rhythmus zu finden und eben genau so die Aufgaben anzugehen, wie es einem Spaß macht. Gut 15 Stunden Spielzeit benötigt die in vier Akte aufgeteilte Hauptmission, etwa acht Stunden kommen hinzu, wenn ihr die vielfältigen Nebenaufgaben auch noch erledigen möchtet. So zumindest haben es mir die anwesenden Entwickler bestätigt.

Was ich an Aufgaben anspielen konnte empfand ich als abwechslungsreich und auf der mittleren Schwierigkeitsstufe, dem Challenge Mode, auch als durchaus herausfordernd. Das Spiel bietet eine üppige Waffenauswahl vom Scharfschützengewehr, über Granaten bis zu einem "High Tech"-Bogen und lässt mir reichlich Freiheit bei der Vorgehensweise. Die Gegner agieren meist intelligent, es kommt aber auch vor, dass man einem Gegner vor den Augen eines Kameraden das Hirn aus dem Schädel pustet und der Kamerad seelenruhig stehen bleibt.

Aber es bleibt ja auch noch ein wenig Zeit, dem Spiel ein etwas mehr Politur zu verpassen und an der Künstlichen Intelligenz zu schrauben. Nochmal zum Thema Gewalt: Die polnischen Entwickler arbeiten zwar nicht wie die Sniper-Kollegen von Rebellion in Sniper Elite 4 mit einer besonders ekligen Röntgenaufnahme getroffener Organe, eine Bullet-Cam und deutlich sichtbare Einschlusslöcher soll es aber im fertigen Spiel auch geben.

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Tags: Singleplayer  

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