Ark - Survival Evolved: Ausgewählte Modder werden finanziell unterstützt

von Sören Wetterau (Dienstag, 28.02.2017 - 13:45 Uhr)

Valve hat mit Steam einst versucht, Mod-Teams einen finanziellen Anreiz zu bieten, musste aber aufgrund von zahlreichen Protesten die Umstellung auf kostenpflichtige Mods wieder zurücknehmen. Die Entwickler von Ark - Survival Evolved greifen die Idee von bezahlten Mod-Entwicklern jetzt wieder auf, wagen aber einen ganz anderen Ansatz.

Anstatt, dass die Spieler die Modifikationen bezahlen, bezahlt der Entwickler Studio Wildcard die jeweiligen Modder oder Mod-Teams. Laut einem Bericht von PC Gamer werden 15 Mods ausgesucht, deren Ersteller monatlich 4.000 Dollar (rund 3.790 Euro) für die Weiterentwicklung ihrer Modifikation erhalten. Die Mod selbst bleibt für die Spieler kostenlos zugänglich.

Am Ende des Monats überprüft ein Qualitätsteam von Studio Wildcard, wie der Entwicklungsfortschritt der Modifikation ausgefallen ist. Dabei entscheidet sich, ob die finanzielle Förderung für die Mod fortgeführt wird oder eine andere Mod den Platz am Geldtopf erhält.

Sollten alle Modifikationen gut voranschreiten, dann wird niemand rausgeworfen, sondern das Programm möglicherweise um weitere Interessenten erweitert. Das Ziel ist, dass die Modder und Mod-Teams einen finanziellen Anreiz erhalten, ihre jeweilige Modifikation fortzuführen und abzuschließen. Schließlich würden die meisten Modder die Arbeit lediglich hobbymäßig und unentgeltlich verrichten, während sie im Alltag noch einem normalen Beruf nachgehen.

Mit dem monatlichen Geld des Entwicklers soll hingegen die Möglichkeit geschaffen werden, dass der Modder ein wenig mehr Zeit seinem Projekt widmet und nicht sofort in eine finanzielle Schieflage gerät. Die Voraussetzung ist jedoch, dass die Mod-Entwickler ihren Quellcode gegenüber Studio Wildcard offenlegen müssen. Damit möchten die Ark-Entwickler sicherstellen, dass die Modifikation auch langfristig nutzbar ist, sollte das Mod-Team irgendwann nicht mehr in der Lage sein die Mod zu aktualisieren oder einfach keine Lust mehr haben.

Die offizielle Ankündigung des Programms soll im Laufe dieser Woche im Rahmen der Games Developer Conference erfolgen. Über ein Update des Spiels können Nutzer dann mithilfe eines Menüs im Spiel die Modifikationen problemlos herunterladen und ausprobieren. Vor kurzem haben wir beleuchtet, was Ark so erfolgreich macht. Mehr dazu erfahrt ihr im Blickpunkt "Ark - Survival Evolved: Mehr als nur Minecraft mit Dinos"

Dinos, merkwürdige technische Errungenschaften und eine Insel voller Gefahren: Das ist Ark - Survival Evolved. Aktuell ist eines der beliebtesten Survival-Spiele auf dem Markt und wird regelmäßig mit neuen Inhalten bedacht.

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