Test Robin Hood - Seite 2

Everwinter NightsEverwinter Nights

Robin & Co.

Im Laufe des Spiels trifft man auf eine Menge gleichgesinnter Charaktere. Die sechs Hauptpersonen haben unterschiedliche Eigenschaften, die taktisch klug eingesetzt und kombiniert werden sollten. Vom Haudegen Little John bis zu der Heilerin des Teams namens Lady Marian ist für jeden Geschmack und jede Mission der ideale Charakter vorhanden.Neben den sechs Helden ist man auch auf die Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen. Die kommt dem Team auch sehr schnell zu Gute, vorrausgesetzt es verhält sich nicht wie die Axt im Walde. Die Rekruten sind für die Versorgung der Frontkämpfer zuständig, also eigentlich unverzichtbar. Diese entwickeln im Lager neue Waffen und Kampftechniken, ohne die Robin Hood oft aufgeschmissen wäre.

Sherwood ForrestSherwood Forrest

Die technische Seite

"Robin Hood" basiert auf der zweidimensionalen Iso-Grafik von Desperados, die für "Die Legende von Sherwood" auf den neuesten Stand gebracht wurde. Das Strategie-Spiel kann vor allem mit seinen Burgen, Innenräumen und malerischen Dörfern punkten. Aber was wäre eine Map ohne Leben: Auch die Figuren sind sehr schön und überzeugend dargestellt, beispielsweise hat jeder Charakter individuelle Merkmale, sodass die Übersicht jederzeit gewährt ist. Das ganze Spiel ist voller kleiner Details, die den Spieler in das 12. Jahrhundert katapultieren und so schnell nicht mehr loslassen dürften. Dazu passend spendiert Spellbound eine tolle Hintergrundmusik, die perfekt in das Spiel passt. Abstriche gibt es dagegen bei der Sprachausgabe. Wenn Robin Hood zum Beispiel auf eine Gruppe Zivilisten trifft, reden manchmal fünf Leute gleichzeitig den selben Text. Die Bevölkerung hat auch Einfluss auf den Verlauf des Spiels, so kommt es beispielsweise des Öfteren vor, dass Zivilisten sich so laut freuen, dass gleich eine Wache angelaufen kommt. Aber es gibt nicht nur wohlgesonnene Menschen, manche laufen auch gleich zum nächsten Soldaten.Weniger enttäuschend als die Sprachausgabe ist die sehr übersichtliche Steuerung, die auch dem Laien keine Steine in den Weg legen sollte. Bei "Commandos 2" ist der Spielspaß einzig und allein durch die vielen Tastenkürzel getrübt worden. In Robin Hood dagegen verhelfen die einfache Maussteuerung und das einsteigerfreundliche Iconsystem sowohl dem Einsteiger als auch dem Profi zu einem leichten Einstieg und schnell zu ersten Erfolgen.

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