Test Ghost Recon Wildlands - Fakten und Wertung

Fakten:

  • Rückkehr der legendären Taktik-Shooter-Reihe
  • offene Welt in Bolivien mitten im Drogenkrieg
  • verschiedene Regionen und Klimazonen
  • Transportmittel vom Motorrad bis zum Hubschrauber
  • Kampagne im Vierer-Trupp solo oder online
  • über 100 Kampagnen-Missionen
  • offene Vorgehensweisen möglich
  • Aufklärung mit Fernglas und Drohne
  • unauffälliges Vorgehen dank Schalldämpfer
  • vielfältig anpassbarer Charakter
  • erhältlich für PC, PS4 und Xbox One
  • kostenlose Compagnion-App zum Spiel für iOS und Android erhältlich
  • Staffelpass ("Season Pass") mit zwei großen Inhalten in Planung
  • Tom Clancy's: Ghost Recon - Wildlands auf Amazon bestellen

Meinung von Thomas Stuchlik

Ghost Recon Wildlands setzt voll auf die typische Ubisoft-Formel. Oft genug erinnert die offene Welt an Assassin's Creed, das Schleichen an Far Cry, die Gefechte dagegen an The Division. Selbst die Flugdrohne weckt Erinnerungen an Watch Dogs 2. Es scheint, als haben sich die Macher frei an Ubisofts hauseigenen Spielen bedienen dürfen.

Letztlich geht die Rechnung aber auf. Die Action ist auf Spaß, aber nicht Realitätsnähe getrimmt. Das stört höchstens beinharte Serienverfechter. Dennoch wird klar, dass dieser Teil nichts mehr mit den alten Episoden und der ursprünglichen Idee zu tun hat. Teils wirkt mir das Geschehen deshalb zu einfach gestrickt. Da helfen auch höhere Schwierigkeitsgrade nicht aus. Im Solo-Modus werden die massiv auftretenden Aufträge mit der Zeit einfach etwas eintönig. Genauso eintönig ist die dürftige Hintergrundgeschichte und die noch profilloseren Charaktere. Außerdem gefallen mir die rätselhaft verteilten Rücksetzpunkte sowie das umständlich zu bedienende Kommando-Menü so gar nicht.

Doch in der offenen Welt rücken diese Negativpunkte schnell in den Hintergrund. Schließlich stellt die Grafikkulisse den eigentlichen Spielkern dar. Oft genug bewundere ich die Aussicht, das Dorfleben oder einen Sonnenuntergang. Immer wieder kriege ich Lust, die Koffer zu packen und den nächsten Urlaub in Südamerika zu verbringen. Doch dann würde ich die weitaus packenderen Einsätze mit Online-Freunden verpassen. Denn hier können gut geplante Stealth-Aktionen schnell in totales Chaos ausarten. Mit Kumpels ist das Spiel ein Spaßgarant, alleine jedoch mangelt es bald an Abwechslung.

82

meint: Ubisofts taktische Team-Ballerei wartet mit gigantischer Welt, massig Einsätzen und nahtlos integriertem Koop-Modus auf. Alleine aber ein wenig öde.

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Inhalt

Tags: Open World   Koop-Modus  

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