Test Styx - Shards of Darkness - Meinung und Wertung

Fakten:

  • kultiger Protagonist
  • klassisches Fantasy-Szenario mit Kobolden und Elfen
  • vielseitige Schleich-Mechaniken
  • organische Spielwelt
  • stimmungsvolle Präsentation
  • häufige, technisch bedingte Frustmomente
  • Vertonung nur auf Englisch
  • erscheint voraussichtlich am 17. März 2017 für PC, PS4 und Xbox One
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Meinung von Michael Krüger

Ich mag Styx. Dieses kauzige Wesen, das fast aufrecht unter Tischen durchgeht und Menschen vergiftet, in dem es ihnen auf das Essen speit - wie könnte ich Styx nicht mögen? Mit seinen Spielen ist es allerdings nicht ganz so einfach. Auch wenn ich Styx - Master of Darkness nicht schlecht finde, erinnere ich mich vorrangig an nervige Passagen, häufiges Speichern und etliche Versuche vor jedem Erfolg.

Styx - Shards of Darkness ist glücklicherweise eine ganze Spur besser und schont meine Nerven schon ein bisschen mehr. Der Schwierigkeitsgrad ist dennoch recht hoch und erlaubt selbst auf der untersten Stufe kaum Fehler. So gerate ich also auch hier gelegentlich in Rage, wenn ich einen Sprung nach drei Versuchen immer noch nicht schaffe, oder ich mal wieder auf Biegen und Brechen keinen vielversprechenden Weg durch die Spielwelt finde. Alles allerdings im Rahmen und verkraftbar.

Da störe ich mich eher an den lieblosen Spielfiguren. Nach ein paar spannenden Zwischensequenzen zu Beginn des Spiels, nimmt die Qualität der Erzählung stark ab und ich sehe mich immer wieder im Gespräch mit emotionslosen Charakteren. Für Antrieb sorgt die Handlung daher nicht. Zumindest nicht bei mir. Da hätte ich animierten Comic-Bildern gerne den Vorzug gegeben, bevor ich in solche leeren Gesichter blicke.

Spaß habe ich am Ende trotzdem. Die Rolle des garstigen Meuchelmörders, der waffenfähige Magensäfte im Anschlag hat und immer wieder durch Schatten huscht, fühlt sich frisch an und bietet von Seiten der Spielmechaniken interessante Aspekte. Mögt ihr Schleichspiele, erwarten euch unterhaltsame Stunden und knifflige Aufgaben - zumindest wenn eure Nerven mitspielen.

75

meint: Der grüne Meisterdieb entwickelt sich und zeigt neue Hilfsmittel und einen frischen Anstrich. Leider halten die übrigen Figuren im Spiel nicht dieses Niveau.

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Tags: Singleplayer   Koop-Modus   Fantasy  

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