3 Dinge, die ich von Mass Effect - Andromeda gelernt habe

von Matthias Kreienbrink (24. März 2017)

Ach Mensch, Mass Effect - Andromeda. Wir wollten dich alle so gerne mögen. Einige tun das sicher auch. Doch hast du irgendwie nicht wenige Menschen enttäuscht - mich unter ihnen oder unseren Tester, der im Test zu Mass Effect - Andromeda einige Kritikpunkte hatte.
Ich fand deine Geschichte, liebes Mass Effect, ein wenig zu dagewesen, deine Charaktere ein Stück zu flach und deine Gesichter ... Nun, deine Gesichter! Dennoch habe ich auch etwas gelernt, als ich dich gespielt habe. Was ich gelernt habe? Das könnt ihr im Folgenden erfahren.

Von Videospielen lernen. Das ist so eine Sache. Freilich soll das Medium in erster Linie unterhalten und nicht lehren. Dennoch kann es vorkommen, dass man aus einem guten Spiel - und auf ganz andere Art und Weise auch aus einem schlechten Spiel - etwas mitnimmt. Dass man etwas über sich selbst lernt, etwas fürs Leben lernt, oder auch einfach nur unnützes Wissen anhäuft, das man dann nie wieder aus dem Hirn bekommt. In dieser Reihe wollen wir euch von unseren Erfahrungen berichten, die wir während des Spielens gemacht haben. Von lebensverändernden Weisheiten bis zu erspieltem Blödsinn kann alles dabei sein.

1. Im Andromeda-Universum schmieren sich alle Menschen Vaseline ins Gesicht

Anscheinend ist das Weltall sehr trocken. Anders kann ich mir diese glänzenden Gesichter nicht erklären. Lebt man also auf so einer Weltraumstation und möcht eine trockene Haut verhindern, muss man sich wohl kiloweise Vaseline ins Gesicht schmieren.

Gelernt habe ich dadurch vor allem, dass es mir ziemlich schwer fällt, mich auf Charaktere einzulassen, wenn diese glänzen, hölzern laufen und Mimik aus Knetgummi haben. Versteht mich nicht falsch: Ich brauche nicht die beste Grafik. Aber ein Spiel, das sich selbst so ernst nimmt wie ein Mass Effect, sollte wenigstens das grundlegendste an Animationen und Mimik liefern können.

2. Es lohnt sich, mal stehen zu bleiben

Selbstredend ist nicht alles an Mass Effect - Andromeda schlecht. Wenn ihr es schafft, die ganzen Makel zu übersehen oder mit ihnen leben zu können, könnt ihr tatsächlich ein solides Spiel entdecken. Dieses lebt dann vor allem von der Atmosphäre. So kann es etwa sehr interessant sein, einfach mal durch die Raumstationen oder Basen auf den diversen Planeten zu streifen und zwischendurch mal stehenzubleiben. Denn dabei ist mir etwas Schönes aufgefallen: Die Charaktere die euch umgegeben, die Menschen und Aliens, führen teilweise ziemlich elaborierte Gespräche.

Landet ihr zum Beispiel auf einem fremden Planeten, werden sich die Anwohner über euer Aussehen wundern. Sie sprechen dann untereinander darüber, wie sich euch wohl einzuschätzen haben, ob ihr eine Gefahr seid oder nicht. Das mag eine Kleinigkeit sein. Doch es trägt ungemein dazu bei, die Welt lebendig erscheinen zu lassen. Die NPCs sind nicht nur Staffage, sie sind Bewohner dieses weiten Universums, sie haben Meinungen und Gefühle, das ist schön.

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Tags: Drei Dinge gelernt  

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