Vorschau Heroes of the Storm 2.0 - Der Beginn einer neuen Ära im Blizzard-MOBA

von Emily Schuhmann (30. März 2017)

Seit der Veröffentlichung vor knapp zwei Jahren ist Heroes of the Storm ein Fremdling in der MOBA-Herde. Gerade dadurch hat es viele Fans, die sich jetzt auf spannende Neuerungen freuen dürfen.

Bei sogenannten MOBAs kämpfen Teams aus mehreren Spielern auf verschiedenen Schlachtfeldern um den Sieg. Heroes of the Storm ähnelt im Grundprinzip vergleichbaren Spielen wie League of Legends oder Dota 2, aber es geht auch neue und eigene Wege. Hersteller Blizzard lässt euer Team als Einheit Stufen aufsteigen, verzichtet auf Ausrüstungsgegenstände und integriert Nebenaufgaben in jede Karte, die über Sieg und Niederlage entscheiden können.

Da kann ein Spiel auch mal davon abhängen, welche Seite im Spiel schneller Dublonen sammelt, um den ortsansässigen Piraten für Kanonenschüsse auf die gegnerische Basis zu bezahlen. In Paris stellte Blizzard nun Heroes of the Storm 2.0 vor. Das Update geht voraussichtlich Ende März in die Beta und soll eine neue Ära im Spiel einläuten; verdeutlicht durch die Zahl im Namen. Wir waren vor Ort und haben für euch geschaut, was diese Aktualisierung mit sich bringt.

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Veränderungen im Nexus

Die "Helden des Sturms" sind eine bunte Truppe aus dem gesamten Portfolio von Blizzard. Arthas, der Lichkönig kann sich beispielsweise mit Sarah Kerrigan aus Starcraft gegen das "Lost Vikings"-Wikingertrio verbünden. 63 Charaktere sind momentan im "Free to Play"-Spiel verfügbar. Darunter neben Kriegern, Unterstützern und Assassinen, auch Spezialisten wie Cho'Gall, den zwei Spieler gemeinsam kontrollieren. Eine wöchentliche Rotation von kostenlos spielbaren Helden sorgt für Abwechslung. Durch intensives Spielen oder den Einsatz von Echtgeld könnt ihr Charaktere auch dauerhaft freischalten.

Diese Grafik zeigt deutlich, wie viel weniger Erfahrungspunkte ihr in Zukunft für ein Level-Up braucht.Diese Grafik zeigt deutlich, wie viel weniger Erfahrungspunkte ihr in Zukunft für ein Level-Up braucht.

Bei der kommenden Aktualisierung bleibt das Kampfgeschehen auf dem Schlachtfeld unangetastet. Hauptaugenmerk liegt auf den Systemen rund um Erfahrungsgewinn und damit verbundene Belohnungen. Zukünftig endet eure Reise nicht mehr bei Level 40, diese Begrenzungen für Spieler und Helden hat Blizzard aus dem Spiel entfernt. Für jede Stufe braucht ihr ab jetzt weniger Erfahrungspunkte. Ihr sollt so häufiger und besser fürs Spielen belohnt werden. Bisher gewonnene Erfahrung bleibt natürlich erhalten und wird konvertiert.

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Das muss belohnt werden!

Das Belohnungssystem dreht sich in Zukunft hauptsächlich um die neu eingeführten Beutetruhen. Diese bekommt ihr für jedes Level-Up, und zu bestimmten Meilensteinen warten garantierte Belohnungen auf euch. Alle 25 Spielerstufen enthält die Kiste beispielsweise mindestens einen epischen Gegenstand. Notorische Glückspilze können unabhängig davon in jeder Kiste bis zu vier legendäre Belohnungen finden. Der Inhalt der Truhen ist aber nicht komplett zufällig. Öffnet ihr viele Nieten, bekommt ihr irgendwann eine garantierte Belohnung, um frustrierenden Pechsträhnen zu vermeiden.

Jeder Stufenaufstieg belohnt euch mit einer Beutetruhe.Jeder Stufenaufstieg belohnt euch mit einer Beutetruhe.

Gegen Gold könnt ihr die Truhen auch zurücksetzen, aber mit jedem Mal erhöht sich der Preis. Lohnen kann es sich dennoch. Nach dem Update könnt ihr Gold nämlich nur noch zum Heldenkauf benutzen. Sämtliche kosmetische Gegenstände warten jetzt in den Beutetruhen oder können durch die neuen Juwelen und Splitter gekauft werden. Juwelen erhaltet ihr durch Echtgeld. Splitter bekommt ihr, wenn ihr in euren Beutekisten Duplikate von Gegenständen in eurem Besitz findet.

Was steckt in der Truhe?

Gemeinsam mit den Truhen kommt der “Oberstes Übel Diablo”-Skin ins Spiel, der dem Höllenfürsten das feminine Aussehen aus Diablo 3 verpasst. Dabei handelt es sich um einen exklusiven Gegenstand, den es nur in Truhen gibt. Allgemein bringt das Update viele neue Möglichkeiten, euren Charakter und euer Spiel zu individualisieren. Zum Beispiel könnt ihr euch das Spielgeschehen von Illidan Sturmgrimm ansagen lassen oder eure Gegner mit markigen Sprüchen reizen.

Durch Ausrüstungssets spart ihr Zeit und könnt verschiedene Gesamtpakete festlegen.Durch Ausrüstungssets spart ihr Zeit und könnt verschiedene Gesamtpakete festlegen.

Mit Sprays (wie aus Overwatch) und Bannern könnt ihr sogar der Karte selbst euren Stempel aufdrücken. Die Standarten erinnern stets daran, wer welches Gebäude zerstört oder Lager eingenommen hat. Entwickler Tony Hsu verrät im Gespräch, dass es da im Team wirklich abgedrehte Ideen gibt, wie einen Stab mit aufgespießten Murlocs als Banner. Dass sie ein bisschen durchgedreht sind, gaben die Macher auch bei einer weiteren Neuerung zu. Mit dem großen Update kommen unter anderem Helden-Emojis ins Spiel, und das für jeden einzelnen Charakter.

Ein Sammlungssystem soll dabei helfen, bei all den Neuerungen nicht den Überblick zu verlieren. Gleichzeitig bekommt jeder eurer Helden drei sogenannte Ausrüstungssets. In diesen Vorlagen könnt ihr Banner, Skins, Sprays und so weiter für eure Helden festlegen und abspeichern, damit ihr euch vor Beginn einer Partie ganz auf die Wahl eures Helden konzentrieren könnt.

Cassia betritt das Schlachtfeld

Bei Cassia handelt es sich um die Umsetzung der Speeramazone aus Diablo 2. Die Fernkampfassassine ist quasi ein verspätetes Geburtstagsgeschenk an Diablo, das letztes Jahr 20 wurde. Mit Speer und Schild bewaffnet, mischt die Gute das Kampfgeschehen auf und kann ihre Gegner unter anderem blenden.

Durch ihre Fähigkeit Vermeidung erhöht sich ihre physische Rüstung massiv, solang sie in Bewegung ist. Besonders ihre heroischen Fähigkeiten haben es in sich. Sie kann eine Walküre rufen, die einen Gegner zu ihr zieht und Umstehende wegstößt. Der Blitzball ist eine Energiekugel, die zwischen Gegnern hin- und herspringt und dabei großen Schaden verursacht.

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Tags: Beta   E-Sport   Free 2 play   Multiplayer   Update  

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