Test Test PC Frontschweine

von Gerd Schüle (16. Dezember 2000)

Kriegstreiber sind Schweine und Krieg ist eine Sauerei. Das war den Entwicklern Infogrames schon immer bewusst und deshalb senden sie in dem neuen Spiel "Frontschweine" ihre Eber erbarmungslos in die Schlacht. Da hat es uns natürlich brennend interessiert, ob aus solch einer Ferkelei ein gutes Spiel werden kann. Die Antwort auf diese Frage findet ihr in unserem Test.

Lederhose bekommt einen PlattschussLederhose bekommt einen Plattschuss

Ausnahmezustand im Südpigzifig

Der Ablauf des Spiels ist eigentlich mit einem Wort erklärt: "Worms". Alle, die diesen erstklassigen und "lachhaften" Evergreen kennen, wissen bereits, wie man "Frontschweine" spielt. Doch schön der Reihe nach. Fangen wir mit dem größten Unterschied gegenüber Worms an: Der Einzelspielermodus ist in ein irrwitziges Heldenabenteuer verpackt. Die am Hungertuch nagende Sauwelt steht regelrecht Kopf; auf dem tierisch wichtigen Kontinent Saustallasien wurde eine weltverändernde Entdeckung gemacht. Auf einer Insel im Südpigzifig wurde ein unvorstellbar großes Vorkommen an Schweinefrass entdeckt. Endlich, das ist die Lösung aller Probleme, mit der die Probleme erst so richtig anfangen. Wer den Saufrass kontrolliert, kontrolliert die ganze Welt. Weil aber natürlich keiner freiwillig den Kürzeren ziehen will, entbrennt ein heißer Krieg in Saustallasien, in dem einer den anderen vor die Säue werfen will, äh, Entschuldigung Herr General, vernichten will, hab' ich natürlich gemeint.

Ein explosives GeschenkEin explosives Geschenk

Ein Schlachtfest an der Front

Zu Beginn des Spiels wählt man sich zuerst einmal seinen Sauhaufen , äh, sein Schweinevolk aus. Schwer bewaffnet geht es dann schnurstracks an die Front, wo man versucht, in 25 Missionen die Schlacht für sich zu entscheiden. An der Front angekommen, geht es Zug um Zug bis zum bitteren Ende. Ist man an der Reihe, heißt es, innerhalb einer fest vorgegebenen Zeit, einen günstigen Platz zu suchen und mit der bestmöglichen Waffe den Gegner zu beglücken. Ist der Zug abgeschlossen, kommt der Gegner dran. Das geht so lange, bis nur noch eine Seite übrig ist, die dann zwangsläufig als Sieger aus dem Gefecht hervorgeht. Überlebende Kampfschweine können befördert werden. Damit werden automatisch ihre Fähigkeiten ausgebaut und es wird ihnen gleichzeitig ein umfangreicheres und besseres Waffenarsenal zur Verfügung gestellt. Auf den 34 Mehrspieler-Karten ist es auch möglich, mit bis zu vier Spielern an einem Rechner gemeinsam gegeneinander anzutreten.

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Atoo
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