Fünf knallharte Psycho-Trips zur Einstimmung auf Get Even - Layers of Fear / F.E.A.R. First Encounter Assault and Recon

(Special)

Layers of Fear

Veröffentlichungsdatum: 16. Februar 2016

Worum geht's?: Grundsätzlich könnte Layers of Fear, ebenso wie Firewatch oder Gone Home, dem Genre Lauf- respektive Wandersimulator zugeordnet werden. Diese noch relativ junge Spielegattung zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass auf gemütliche Art und Weise die Umgebung erkundet wird und trotz gelegentlicher alternativer Routen der Verlauf recht linear bleibt. Zusätzliche Spielmechaniken, wie kleine Aufgaben und Rätsel, spielen dabei im Vergleich zu klassischen Adventures eine eher untergeordnete Rolle.

Layers of Fear mischt der Formel nun noch eine große Portion Horror bei. Im Ergebnis bewegt ihr euch durch ein verworrenes Gebäude, dass euch leidenschaftlich einen Schrecken nach dem anderen einjagt. Bemerkenswert sind dabei vor allem die subtilen Mittel, mithilfe derer Layers of Fear euch das Gruseln lehrt.

Inwiefern das, was ihr wahrnehmt, der Realität entspricht oder vielleicht doch dem dezent wahnsinnigen Gehirn des Malers entsprungen ist, den ihr spielt, steht eurer Interpretation offen. Eines ist jedoch sicher: Gemütlich ist anders! Denn egal, was ihr in dieser Spielwelt für sicher und beständig haltet, ihr werdet euch immer und immer wieder täuschen.

Fazit: Layers of Fear schlägt mit seinen verstörenden Bildern in eine ähnliche Kerbe wie beispielsweise Outlast, bleibt dabei durch das künstlerische Szenario allerdings etwas leichter bekömmlich. Ohne Jumpscare-Abschnitte kommt es ebenfalls nicht aus, weshalb ihr einigermaßen starke Nerven mitbringen solltet.

F.E.A.R. First Encounter Assault and Recon

Veröffentlichungsdatum: 17. Oktober 2005

Worum geht's?: Einer der frühesten Horror-Shooter und schon fast Mitbegründer des Genres ist F.E.A.R. First Encounter Assault and Recon. Als Teil der titelgebenden Spezialeinheit zur Aufklärung übernatürlicher Ereignisse, deutet bereits die Art eures ersten Auftrags recht exakt in die abartige Richtung, in die euch der weitere Spielverlauf führt.

Und als wären ein durchgeknallter Kannibale und beängstigende Visionen nicht schon gruselig genug, begegnet ihr sporadisch unfreiwillig der kleinen Alma. Wie aus dem Nichts taucht das Mädchen im roten Kleid immer wieder auf und verschwindet auch genau so schnell wieder. Wie viel Schrecken solche Begegnungen auslösen können, zeigen Filme wie The Ring oder The Grudge recht gut.

Ausgestattet mit reichlich Feuerkraft und der besonderen Fähigkeit, die Zeit zu manipulieren, stellt ihr euch taktischen Kämpfen gegen unzählige Gegner. Diese sind nicht nur gut bewaffnet, sondern gehen ziemlich clever vor und setzen alles daran, euch aus dem Hinterhalt zu überraschen. Die Brisanz der Kämpfe mengt den Horror-Elementen eine zustätzliche Portion Spannung bei.

Fazit: Die Mischung aus Schusswechseln, übernatürlichen Kräften und gestörten Eindrücken funktioniert super und versetzt euch trotz überlegener Ausstattung immer wieder in Panik. Aufblitzende Bilder entstellter Gesichter halten euch besonders in ruhigen Abschnitten auf den Zehenspitzen.

Inhalt

Tags: Singleplayer   Science-Fiction   Horror  

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