3 Dinge, die ich von Assassin's Creed gelernt habe

von Chiara Bruno (05. Juni 2017)

Vor zehn Jahren erschien der erste Teil der epischen Assassin's Creed-Reihe und kaum ein Gamer kam an diesem Spiel vorbei. Die Hauptreihe umfasst mittlerweile ganze neun Teile und letztes Jahr erschien sogar ein Film in den Kinos. Die Spiele haben mir nicht nur zig tolle Spielstunden beschert - auch waren sie in der Lage, mir nützliches Wissen für mein Leben mitzugeben.

Von Videospielen lernen. Das ist so eine Sache. Freilich soll das Medium in erster Linie unterhalten und nicht lehren. Dennoch kann es vorkommen, dass man aus einem guten Spiel - und auf ganz andere Art und Weise auch aus einem schlechten Spiel - etwas mitnimmt. Dass man etwas über sich selbst lernt, etwas fürs Leben lernt, oder auch einfach nur unnützes Wissen anhäuft, das man dann nie wieder aus dem Hirn bekommt. In dieser Reihe wollen wir euch von unseren Erfahrungen berichten, die wir während des Spielens gemacht haben. Von lebensverändernden Weisheiten bis zu erspieltem Blödsinn kann alles dabei sein.

1. Mein Controller ist wohl doch nicht unzerstörbar

Man könnte meinen, meine ewig lange "Assassins Creed"-Spielzeit sei durch Sätze geprägt wie: „Wow, was für eine tolle Grafik“, oder „Mist, dann klettere ich den gesamten Turm einfach zum 100. Mal wieder hoch, kein Problem“. Tatsächlich war es wohl der Satz „Ich habe doch X gedrückt!“, der durch das gesamte Haus hallte. Ich habe das Glück, aus einer Familie zu kommen, die das Problem kannte, weswegen es keinen Ärger gab, wenn mal ab und an ein Controller durch die Gegend flog. Spaß hat es tatsächlich trotzdem keinen gemacht, Ezio dabei zuzusehen wie er aus Versehen vom gefühlt höchsten Gebäude in ganz Italien springt und mit Zeitlupe auf den Boden fällt.

2. Ich interessiere mich ja tatsächlich für Geschichte

Leider gehörte ich in meiner Jugend zu denen, die im Fach Geschichte in der letzten Reihe geschlafen oder Doodle Jump gespielt haben. Deswegen kann ich bis heute nicht durch mein geschichtliches Wissen glänzen. Einiges konnte ich allerdings vor allem durch Teile der Reihe wie Assassin’s Creed II „nachholen“. Ich lernte viel über die aus Spanien stammenden Borgias, machte Bekanntschaft mit dem italienischen Maler und Bildhauer Leonardo Da Vinci. Ich begriff in Assassins Creed - Unity, nachdem ich als Arno gefühlt halb Paris nach Köpfen absuchte, wer Madame Tussauds, die ich bisher nur durch Wachsfigurenkabinette kannte, überhaupt wirklich war: Eine Kunstlehrerin am Hofe, die Köpfe bekannter Menschen die durch die Guillotine starben nachbildete. Und was ist außerdem schöner, als während man zockt etwas über die Französische Revolution zu lernen?

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