Beyond Good & Evil 2: Wie Ubisoft mich dazu brachte, drei Mal Rayman Origins zu kaufen

(Special)

von Amir Forsati (18. Juni 2017)

Der Zusammenhang zwischen dem Verkaufserfolg eines Spiels und dessen Fortsetzung ist in der Spielebranche wohl bekannt, aber aus Sicht der Fans nicht immer gänzlich nachvollziehbar.

Für uns Spieler handelt es sich nämlich um ein leidiges Thema, wenn ein von uns geliebtes Spiel aufgrund der unzufriedenen Verkaufszahlen zu Grabe getragen wird. Gleichzeitig können wir aber dennoch unzählige andere Spiele nennen, die sowohl qualitativ als auch innovativ nur halb so gut sind, aber einen Rattenschwanz an Sequels nach sich ziehen.

Beyond Good & Evil schien ein ähnlich tragisches Schicksal zu haben. Das Spiel stammt aus der Feder des visionären Grafikers und Spieleentwicklers Michel Ancel, der 1995 nach dreijähriger Entwicklung mit Rayman einen Welterfolg landete und Ubisoft über Nacht zu einem der international gefragtesten Publisher machte. Was in den 90ern noch keiner ahnte: Bis heute verkaufte die Rayman-Reihe über 20,53 Millionen physische Einheiten.

Nach Raymans Achtungserfolg setzte sich Ancel gleich an die Fortsetzung und veröffentlichte 1999 das ebenfalls hochgelobte und erfolgreiche Rayman 2 - The Great Escape. Doch hier war für den Künstler Ancel erst einmal Schluss. Zwar bat ihn Ubisoft, auch am dritten Teil der Reihe zu arbeiten, doch lehnte Ancel ab. Ungern wollte er weiterhin bei Rayman 3 - Hoodlum Havoc als Creative Director beteiligt sein. Viel lieber wünschte er sich sein kreatives Herzensprojekt, an dem er gedanklich schon seit Jahren arbeitete, endlich umsetzen zu können. Es handelte sich dabei um Beyond Good & Evil.

Weiter mit: Trotz Lob leider kein Erfolg

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Tags: E3 2017  

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