Pokémon Go: Diese 5 Features würden das Spiel retten

(Special)

von Nastassja Scherling (06. Juli 2017)

Erst der Hype, dann der tiefe Fall: Mittlerweile müsste Pokémon Go fast in Pokémon Geht So umbenannt werden, so sehr hat sein Ansehen gelitten. Wir zeigen, wie das wieder bessser werden könnte.

Niantic hat kürzlich das größte Update für Pokémon Go seit Einführung der zweiten Generation herausgebracht. Ihr könnt jetzt gemeinsam gegen Raid-Monster kämpfen und euch in einem neuen Arena-System gegenseitig auf die Rübe hauen.

Trotz aller Bemühungen beleben Niantics Neuerungen die Pokémon-Go-Euphorie von vor einem Jahr nicht wieder: Aktuell ist nur noch ein Bruchteil der anfänglich so begeisterten Spieler aktiv.

Ist der Pokémon Go-Zug also endgültig abgefahren? Wir sagen: Nein! Wenn Niantic folgende Features einbaut, könnte das Spiel ein Revival feiern und Trainer weltweit würden wieder begeistert durch das ganze Land streifen, weit und breit auf der Suche nach den stärksten Taschenmonstern.

1. PvP - Player versus Player

"Pokémon Go"-Spieler schreien schon seit der Veröffentlichung des Games danach, Niantic hat sie lange ignoriert: Die Forderung nach einem "Spieler gegen Spieler"-Kampfsystem. Was in anderen "Pokémon"-Titeln gang und gäbe ist, bleibt für Trainer der Handy-App bisher ein unerreichter Traum. Wie cool wäre es, wenn ihr euch an euren Freunden oder an fremden Spielern in einem guten alten Pokémon-Kampf messen könntet?

Zwar gibt es schon erste Informationen dazu, dass Niantic tatsächlich diesen Sommer ein PvP-System einführen will, einen konkreten Termin für das heißersehnte Feature lässt sich das Unternehmen aber nicht entlocken. Wie lange müssen wir noch auf unser fundamentales "Pokémon"-Grundrecht in Form von "Spieler gegen Spieler"-Kämpfen warten?!

2. Freunde hinzufügen

Ihr seht es an Facebook, Snapchat und Co.: Social Media und die digitale Vernetzung ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Niantic selbst betont immer wieder, dass Pokémon Go ein soziales Spiel sei, durch das ihr neue Menschen und Umgebungen kennenlernen könnt. Es wird sogar offizielle Events in der realen Welt geben, bei denen Trainer gemeinsam zocken und sich näher kennenlernen können.

Blöd ist nur, dass ihr Apps von Drittanbietern, wie etwa WhatsApp, braucht, um euch zu organisieren und in Kontakt zu bleiben. Wäre es nicht viel logischer, ein Freunde-System und einen Kommunikationskanal in Pokémon Go zu integrieren?

Zugegeben, ein eigenes Chat-Programm einzubauen wäre wahrscheinlich zu viel des Guten. Aber irgendeine Möglichkeit zum digitalen Austausch sollte bei einem Spiel, das so sehr auf den sozialen Faktor ausgelegt ist, schon drin sein.

3. Bessere Server und weniger Spielfehler

Was die Server-Technik angeht, hat sich Niantic nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Fehlermeldungen, ewige Ladezeiten und abgestürzte Spiele führten vor allem in den ersten Wochen nach der Veröffentlichung des Rollenspiels zu Frust bei den Spielern.

Aber auch im Rahmen des neuen Updates müssen sich Trainer wieder mit altbekannten Problemen herumschlagen. Die Raid-Kämpfe sind verbuggt, ein anderer Fehler im Arenasystem lässt euch aktuell nach einer erfolgreichen Übernahme nur ein Pokémon in die leere Arena stecken. Danach müsst ihr mehrere Minuten warten, bis ihr ein weiteres Monster hinzufügen könnt. Solche Probleme wirken auf den ersten Blick nebensächlich, stören das Erlebnis jedoch gerade für erfahrene Spieler erheblich.

4. Andere Spieler auf der Karte

Schaut euch um, wenn ihr bei Pokémon Go eingeloggt seid: Auf der Karte seht ihr vielleicht das eine oder andere Taschenmonster und ein paar einsame Arenen und Pokéstops, die abgeschieden in der Landschaft herumstehen. Aber ansonsten seid ihr mutterseelenalleine - auch, wenn sich eigentlich gerade massig andere "Pokémon Go"-Spieler um euch tummeln!

Wie geil wäre es denn bitte, wenn Pokémon Go die Avatare der Spieler anzeigen würde, die sich um euch herum befinden? Spontane Trainer-Treffen und neue Freundschaften wären vorprogrammiert. Wahrscheinlich überwiegt hier aber die Sorge Niantics, dass ein solches Feature auch für fiese Zwecke missbraucht werden könnte - nicht ganz zu Unrecht.

5. Nebenquests

Pokémon Go überzeugt nicht gerade mit einer ausgeklügelten Geschichte - kleine Nebenaufgaben würden trotzdem auf jeden Fall funktionieren und wären ein netter Ersatz für die fehlende Hauptstory.

"In einem Gebäude ist ein Feuer ausgebrochen! Helft mit euren Wasser-Pokémon, es zu löschen!" oder "Dieses Dorf hatte einen Stromausfall. Eilt mit euren Elektro-Pokémon zur Hilfe!" So oder so ähnlich könnten die Nebenquests aussehen - der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Fallen euch noch mehr nützliche Features für Pokémon Go ein? Dann schreibt sie uns in die Kommentare!

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