3 Dinge, die mich an Zelda - Breath of the Wild gestört haben

(Special)

von Matthias Kreienbrink (29. Juli 2017)

Zelda - Breath of the Wild hat aktuell eine Metakritik von 97 Prozent. Damit gehört der Launchtitel der Nintendo Switch zu den am besten bewerteten Spielen überhaupt. Doch auch ein nahezu perfektes Spiel hat seine Schwachstellen. Drei dieser Stellen möchten wir euch hier zeigen.

Es gibt diese Spiele, die eigentlich richtig gut sind. Das einschränkende "Eigentlich" jedoch ist notwendig. Denn diese Spiele haben einige Aspekte, die störend sind. In dieser Reihe möchten wir also von Spielen schreiben, die uns vollends begeistern würden - wenn sie nur nicht diese drei Schwachstellen hätten. Natürlich handelt es sich um äußerst subjektive Ansichten. Wenn ihr anderer Meinung sagt, schreibt uns diese doch gerne in die Kommentare.

1. Waffen wie aus Pappe

Dieser Kritikpunkt wird euch wahrscheinlich nicht überraschen. Und dennoch ist er valide: In Breath of the Wild scheinen die Waffen aus Pappe zu sein. Freilich hat sich Nintendo etwas dabei gedacht. So wird das neue Zelda durch die ständige Suche nach Waffen definitiv ein gutes Stück schwieriger. Marschiert ihr mit einem schnöden Holzknüppel in die Gegend um das Schloss Hyrule, könnt ihr miterleben, wie dieser zu Kleinholz wird.
Das ist schön und gut, wäre es nur nicht so mühsam. Es kommt einfach zu häufig vor, dass ich eine Waffe aufsammeln möchte, mein Inventar aber voll ist. Dann heißt es erstmal rumkramen, welcher Waffe ich mich entledigen kann.
Habe ich dann die neue Waffe angelegt - endlich mal eine wirklich kraftvolle noch dazu - ist diese nach gefühlt fünf Schlägen auch schon wieder kaputt.
Was eine nette Neuerung hätte sein können, wurde für mich daher sehr schnell zu einem Ärgernis. Ich mag nicht mehr zusehen, wie meine schönsten Waffen viel zu schnell in den Müll wandern.

2. Schwimmen, klettern, fliegen - abstürzen

Ich klettere gerade eine steile Klippe empor. Einen breiten Fluss möchte ich überqueren, springe also aus schwindelerregender Höhe von der Wand ab. Sofort spanne ich mein Parasegel auf, fliege majestätisch über den reißenden Strom unter mir. In diesem Moment denke ich, wie toll es ist, dass dieses Spiel so viele Möglichkeiten bietet, den Spielern einfach erlaubt, alles auszuprobieren. Während ich also so schwebe und meine Gedanken schweifen, merke ich, dass meine Ausdauer sich dem Ende nähert. Das wird eine ziemlich knappe Kiste. Kurz vor dem rettenden Ufer lande ich im Wasser. Das ist an dieser Stelle eigentlich nur noch Knietief. Trotzdem ertrinkt Link jämmerlich, obwohl er eigentlich nur den Arm hätte ausstrecken müssen, um das Ufer zu erreichen.

Diese kurze Episode soll veranschaulichen, dass so eine Ausdauer durchaus auch störend sein kann. Gerade zu Beginn des Spiels kommt es zu oft vor, dass Link gerade lahmarschig irgendeinen Turm hochkrebst, um dann schlussendlich doch wieder abzustürzen. Also erstmal mühsam das Ausdauer-Meter hochstufen. In diesen Momenten wird überaus deutlich, dass der gesamten Freiheit von Breath of the Wild eben doch Mechaniken zugrundeliegen, die euch klare Grenzen setzen.

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