Doomguy: Identität des Marines nach fast 25 Jahren enthüllt

von Luis Kümmeler (21. Juli 2017)

Der Mitschöpfer von Doom, John Romero, hat nach fast 25 Jahren enthüllt, wer unter der Rüstung des „Doomguy“ genannten Protagonisten seines Shooter-Klassikers steckt – zumindest auf dem berühmten Coverbild. Überraschung: Es ist Romero selbst.

Der im Jahr 1993 veröffentlichte Egoshooter Doom gehört zu den Klassikern der Videospielgeschichte – und auch das Coverbild des Spiels genießt nach fast 25 Jahren Ikonenstatus. Der Doom-Mitschöpfer John Romero hat nun eine interessante Anekdote auf seinem Blog geteilt, die Aufschluss darüber gibt, wie das besagte Bild zustande gekommen ist und wer tatsächlich für den wortkargen Doom-Marine posiert hat.

„Don Punchartz, der Illustrator, der das Doom-Logo und das berühmte Cover-Bild gestaltet hat, kam Mitte 1993 mit einem männlichen Körpermodel zu id Software“, erinnert sich Romero. „Don brachte eine schöne Kamera mit, um Fotos zu schießen. Die Aufgabe des Models war es, diverse Posen für den Marine anzunehmen, die auf das Cover der Spielebox kommen könnten.“

„Das Model legte sein Shirt ab und fing an, mit unserer Spielzeug-Plasmapistole zu posieren. Don bat uns um Vorschläge, also sagte ich ihm, dass der Marine von unzähligen Dämonen attackiert werde. Es wäre cool, wenn er auf einem Hügel stehen und auf sie hinabballern würde. Das Model hielt die Pistole nun in verschiedenen Positionen, keine derer mich ansprach. Er tat dies für etwa zehn Minuten und wir sahen einfach nichts, das unserer Einschätzung nach cool auf dem Cover aussehen würde. Ich sagte dem Model, was zu tun war, aber er konnte die Szene nicht in seinem Kopf sehen.“

Also nahm Romero die Dinge selbst in die Hand: „Frustriert warf ich mein Shirt ab, sagte ihm, er solle mir die Pistole geben, sich auf den Boden hocken und als einer der Dämonen meinen Arm greifen. Also fügte er sich. Ich hielt die Pistole in eine etwas andere Richtung und sagte Don: ‘Das ist es, wovon ich spreche!’“ Man habe sich dafür entschieden, das Dämon gewordene Model in diversen Posen an Armen und Beinen Romeros zerren zu lassen – der Rest ist Videospielgeschichte.

Auf Twitter lässt Romero übrigens gerade abstimmen, zu welchem Spiel er eine weitere Anekdote teilen soll. Zur Auswahl stehen dabei Commander Keen, Quake, Daikatana und ein hierzulande indiziertes Spiel.

Die im vergangenen Jahr veröffentlichte Neuinterpretation Doom wurde gestern mit dem Update 6.66 bedacht, das alle Multiplayer-DLCs kostenlos macht.

Auch nach über zwei Dekaden erfreut sich Doom immer noch großer Beliebtheit. Im Internet hat sich inzwischen ein kleiner Sport entwickelt, in dem es darum geht, den Shooter-Klassiker auf den absurdesten Bildschirmen zum Laufen zu bringen. In unserer Bildergalerie seht ihr einige Beispiele.

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Tags: Singleplayer   Retro   Horror  

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