3 Dinge, die wir von Hellblade - Senua's Sacrifice gelernt haben

von Matthias Kreienbrink (20. August 2017)

Es kam überraschend für einige: Plötzlich war da dieses Spiel, das kaum jemand auf dem Schirm hatte. Hellblade - Senua's Sacrifice heißt dieses Spiel. In unserem Test ist es ziemlich gut weggekommen. Doch über ein so interessantes Projekt gibt es noch viel mehr zu sagen. Also los.

Von Videospielen lernen. Das ist so eine Sache. Freilich soll das Medium in erster Linie unterhalten und nicht lehren. Dennoch kann es vorkommen, dass man aus einem guten Spiel - und auf ganz andere Art und Weise auch aus einem schlechten Spiel - etwas mitnimmt. Dass man etwas über sich selbst lernt, etwas fürs Leben lernt, oder auch einfach nur unnützes Wissen anhäuft, das man dann nie wieder aus dem Hirn bekommt. In dieser Reihe wollen wir euch von unseren Erfahrungen berichten, die wir während des Spielens gemacht haben. Von lebensverändernden Weisheiten bis zu erspieltem Blödsinn kann alles dabei sein.

1. Ein Schwierigkeitsgrad, der funktioniert

Gerne wird Hellblade mit Dark Souls verglichen. Das mag auch stimmen. Sowohl die Grafik als auch das Kampfsystem erinnern in Ansätzen an die "Dark Souls"-Reihe. Jedoch gibt es einen kleinen Unterschied: Während Dark Souls mit seinem Schwierigkeitsgrad kokettiert, ist er in Hellblade selbstverständlich. Er wird vom Spiel nicht vor sich her getragen. Freilich, das Spiel warnt die Spieler: Solltet ihr zu oft sterben, wird euer Spielstand gelöscht. Ob das nun wirklich stimmt oder nicht, sei dahin gestellt (Spoiler: höchstwahrscheinlich nicht). Doch dass Hellblade ziemlich herausfordernd ist, passt zum Spiel. Es muss so sein. Denn während Hellblade vordergründig ein Action-Adventure ist, ist es doch vor allem der Kampf einer Frau mit ihrer eigenen Psyche. Ein solcher Kampf ist niemals einfach.

2. Indie, was bedeutet das schon?

Das Entwicklerstudio Ninja Theory bezeichnet Hellblade als "Tripple A"-Indie-Game. Das bedeutet, dass das Spiel ohne großen Publisher erscheint, aber dennoch den "Anschein hat", ein "Triple A"-Spiel zu sein. Und spätestenns mit Hellblade verschwimmen die Linien zwischen den Begriffen "Indie" und "Triple A" endgültig. Auch wenn Hellblade kein großes Werbe-Etat hatte, mit dem es beworben wurde. Auch wenn es keine 60 Stunden geht. Auch wenn es nicht mit DLC kommt oder Promis Werbung dafür machen. Trotz alledem handelt es sich um ein Spiel, dass es mit den gängigen Blockbustern aufnehmen kann. Die Grafik ist der Wahnsinn, die Klangkulisse äußerst eindrücklich, das Gameplay herausfordernd. Solltet ihr also keine Fans von Indie-Spielen sein: Überdenkt eure Einstellung nochmal. Denn Indie, was sagt das schon über ein Spiel aus?

Weiter mit: Psyche als Komponente, nicht als Kommentar

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Tags: Drei Dinge gelernt  

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