Fortnite: Wolkig mit Aussicht auf Zombies und Kritik - Die Hoffnung stirbt zuletzt

(Special)

Wo Schatten ist, da ist auch Licht

Das klingt bisher alles sehr negativ, aber es gibt auch diejenigen, die nach wie vor begeisterte Basenbauer sind. Zwar ist die Vielfalt der Missionen überschaubar, aber die Grafik, der Spielspaß und die prozedural generierten Karten ernten großes Lob. Gerade der Comic-Stil und der allgegenwärtige Witz kommt gut an. Wie soll man bei einem Zombie, der wie eine Mittvierzigerin mit Gänseblümchenkleid aussieht, auch nicht schmunzeln?

Für Abwechslung ist gesorgt: Die Karten werden prozedural generiert.Für Abwechslung ist gesorgt: Die Karten werden prozedural generiert.

Das große Problem mit besagtem Spielspaß ist aber, dass er enorm von euren Mitspielern abhängt. Leider lädt Fortnite quasi dazu ein seine Mitmenschen im Stich zu lassen, worüber sich beispielsweise auf Reddit auch ausführlich beschwert wird. Am Anfang vieler Missionen müsst ihr eure Basis aufbauen und solange einer schuftet, bekommen alle die Belohnung. Umgekehrt kann ein einziger Troll auch die gesamte Arbeit zunichte machen und euer Bauwerk einreißen.

Am meisten Spaß macht Fortnite mit einer Gruppe von Freunden. Dann kommt auch tatsächlich dieses Gefühl auf, dass man aus seiner Kindheit kennt: Ein Haufen Verrückter, die ein völlig übertriebenes Bollwerk errichten und es gegen imaginäre, beziehungsweise in diesem Fall digitale Feinde verteidigen. Und das ist genau das Gefühl, dass die Entwickler im Sinn hatten.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Schon während der geschlossenen Alpha haben die Teilnehmer vor genau den jetzt auftretenden Problemen gewarnt. Momentan konzentrieren sich die Entwickler leider auf Dinge, die ein Großteil der Spieler als zweit- oder sogar drittrangig erachtet.

Im letzten Update wurden hauptsächlich Helden-Fähigkeiten ausbalanciert und das, obwohl es in Fortnite kein PvP gibt. Vielleicht sollte Epic Games sich lieber auf die nach wie vor existierenden technischen Problemen und regelmäßigen Abstürzen auf Xbox One und PlayStation 4 kümmern.

Während des Early Access sollte man auf Unannehmlichkeiten gefasst sein. Aber für gewöhnlich werden große Änderungen vorher wenigstens angekündigt. Das war bei einem kürzlichen Patch nicht der Fall. Epic vergaß vollkommen die Spieler darauf hinzuweisen, dass ihre Basen zurückgesetzt werden. Zwar verlor niemand die verwendeten Materialien, aber der Schock war bei vielen groß.

Ende Sommer soll ein "Hardcore Survival"-Modus kommen, in dem ihr einen ganzen Tag im Spiel, also knapp dreieinhalb Stunden Echtzeit, den Ansturm der Hüllen überleben müsst. Das klingt nach einer interessanten Herausforderung. Bleibt zu hoffen, das Epic Games vielleicht doch ein bisschen mehr auf die Spieler hört, als sie es bisher getan haben.

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Tags: Multiplayer  

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