Test Prey (2006) - Seite 2

Tommys Freundin Jenny hängt an ihrem Leben und kämpft dafürTommys Freundin Jenny hängt an ihrem Leben und kämpft dafür

Viel Durchschnittskost

Wäre "Prey" ein ganz normaler Shooter, würde er über Durchschnittskost nicht hinaus kommen. Die Schießereien wiederholen sich oft, hier gibt es einfach zu wenig Abwechslung. Zudem ist die KI der Gegner nicht sonderlich gut, es herrscht Masse statt Klasse. Selbst die dickeren Brocken sind im Duell keine Herausforderung, aus dem Grund wirft uns das Programm auch gleich immer mehrere Versionen vor die Füße. Das Waffenarsenal ist im Grunde bekannt, wurde aber optisch aufgepeppt. Der Umstand, dass Tommy auf einem Alien-Raumschiff landet, bringt den Vorzug mit sich, auf sehr futuristisches Schießgerät zurückzugreifen. Schon die Standard-Wumme hat ein Zielfernrohr im sekundären Modus, statt Granaten gibt es kleine Alienkäfer. Reißt man diesen vorher noch ein Bein aus, dann lassen diese sich prima als Haftmine missbrauchen. Quasi alle Waffen "leben ", was sie neu erscheinen lässt obwohl sie es eigentlich nicht sind.

Dank Portal steckt in der kleinen Kiste ein ganzer RaumDank Portal steckt in der kleinen Kiste ein ganzer Raum

Wie war das mit den Innovationen?

Was "Prey" dann aber doch in die vordersten Reihen der Shooter-Zunft bugsiert sind die neuen Ideen, die es ins Spiel geschafft haben. Was für Half-Life 2 die Physik-Engine war, ist für "Prey" das Spiel mit der Schwerkraft, denn es tauchen immer wieder Passagen auf, in denen ihr im wahrsten Sinne des Wortes die Wände hoch gehen könnt oder gar an der Decke spazieren geht. Zunächst sorgt das für Verwirrung, macht dann aber riesigen Spaß. Zumal mit Schaltern die Schwerkraft umgekehrt werden kann. So kann es passieren, dass ihr an der Decke lang lauft. Vor euch taucht ein Gegner auf, die geworfene Granate fällt jedoch nach unten. Genau so kann es verwirrend sein, wenn ihr an der Decke marschiert und ein Gegner auf dem Boden auf euch schießt. Gar nicht so leicht, hier die Übersicht zu behalten. Und so werden auch den sonst recht statischen Schusswechseln richtig Leben eingehaucht.

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