Vorschau The Crew 2: Jetzt auch mit Booten und Flugzeugen

von Thomas Stuchlik (11. September 2017)

Das Raser-Rollenspiel ist zurück! In einer offenen Welt heizt ihr um die Wette, diesmal sogar mit Rennboot und Flugzeug. Ob das klappt, klären wir in einem ersten Probespiel.

Mit The Crew wagte Ubisoft 2014 ein Experiment und kombinierte das Genre Rennspiel mit einem Online-MMO in offener Welt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ging die Rechnung auch dank ständiger Nachbesserungen letztlich auf. The Crew 2 geht nun einen Schritt weiter und bietet nicht nur Fahrzeuge auf, sondern auch Fluggeräte und Ausflüge in das feuchte Element. Geplant ist der Dreifach-Ausflug für PC, PS4 und Xbox One ab März 2018.

Jedoch bleibt vieles beim Alten. Denn als offene Spielwelt dienen wie im ersten Teil weiterhin die altbekannten Staaten der USA. Das sorgt für viel Wiedererkennungswert und ein gigantisches Straßennetz. Kennern wird vieles bekannt vorkommen. Allerdings versprechen die Macher auf Anfrage, dass sich das Szenario weiterentwickelt hat, vor allem die Städte besitzen nun ein komplexeres Straßennetz. Trotz gewohnter Kulisse gibt es also viel Neues zu entdecken.

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Die drei Elemente

Optisch macht The Crew 2 bereits einiges her. Die Umgebung wirkt deutlich plastischer als der Vorgänger. Auch die Wettereffekte von Sonne bis Regen gefallen, ebenso wie die Wagenmodelle. Allerdings beeindruckt ein neues Feature viel mehr: das sogenannte Fast Fav.

Augenblicklich wechselt ihr vom Auto ins Boot oder ins Flugzeug.Augenblicklich wechselt ihr vom Auto ins Boot oder ins Flugzeug.

Dank jederzeit aufrufbarem Ringmenü wählt ihr euer gewünschtes Element aus: Boden, Wasser oder Luft. Mit einem Wimpernschlag wechselt ihr so vom Auto ins Rennboot oder ins Propellerflugzeug. Und das sogar bei voller Fahrt. So springt ihr gekonnt über den Hafenpier, nur um eine Sekunde später mit dem Schiff weiter zu düsen. Selektiert ihr dagegen das luftige Element, versetzt euch das Spiel fairerweise einige Meter in die Luft. Von dort setzt ihr eure Reise im Flugzeug über die offene Landschaft fort.

Natürlich funktioniert das auch umgekehrt: Im Sturzflug rast ihr gen Boden, um kurz vor dem Aufprall schnell in ein Auto zu wechseln. Welches Gefährt für diese Schnellwahl zur Verfügung steht, wählt ihr im Menü aus. Anspruchsvoll ist die Flugsteuerung übrigens nicht, was schnell zu waghalsigen Manövern samt Abstürzen einlädt. Jetgetriebene Vögel haben sich bisher jedoch nicht blicken lassen.

Viel zu tun

Dank der neuen Fortbewegungsmittel gibt es diesmal nicht nur vielfältige Wettbewerbe für Autos und Motorräder. Ebenso stehen Bootsrennen und Flugwettbewerbe an.

Besonderer Nervenkitzel: Mit Vollgas im Flieger durch die Straßenschluchten heizen.Besonderer Nervenkitzel: Mit Vollgas im Flieger durch die Straßenschluchten heizen.

Bei vielen Veranstaltungen ist die Vehikelklasse jedoch vorgegeben. Schließlich ist es nicht sinnvoll, mit einem Flugzeug zu einem Motocross-Rennen anzutreten. Doch auch auf dem Boden ist für Abwechslung gesorgt, sei es dank Drift-Events oder reinrassiger Wettfahrten in futuristischen Formel-Wagen. Das Fahrverhalten scheint etwas präziser als im Vorgänger zu sein, dennoch verzichten die Entwickler bewusst auf gehobene Realitätsnähe.

Der Fuhrpark ist jedoch originalgetreu. Neben offiziellen Schlitten von Ferrari oder Porsche gibt es auch Buggys für Offroad-Ausflüge. Beim Motorrad-Aufgebot lässt sich auch der große Name Harley-Davidson blicken. Letztlich scheint spielerisch alles beim Alten zu bleiben. Ihr bestreitet massig Wettbewerbe, sammelt Erfahrungspunkte, duelliert euch mit Online-Spielern und erforscht die offene Welt.

Meinung von Thomas Stuchlik

Was für eine Überraschung! Bisher hatte ich The Crew 2 so gar nicht auf dem Plan. Doch nach dem ersten gamescom-Probespiel bin ich überzeugt, dass hier ein ganz großes Raserspektakel im März 2018 (so zumindest angekündigt) auf uns zu kommt. Die Grundzutaten haben bereits im ersten Teil gepasst. Doch diesmal bin ich auch von der optischen Aufmachung und den neuen Fortbewegungsmitteln überzeugt.

Es macht wahnsinnig viel Spaß, nahtlos zwischen Boden-, Wasser- und Luft-Vehikeln zu wechseln. Die angespielten Wettbewerbe dagegen erscheinen altgewohnt. Hoffentlich wird dabei auch längerfristig Abwechslung geboten. Denn die Kombination aus Rasen und Rollenspiel hat nach wie vor Potenzial, das noch nicht ausgeschöpft ist.

Tags: Open World   Multiplayer  

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