Vorschau Ace Combat 7: Stürmische Luftkämpfe bei Wind und Wetter

von Thomas Stuchlik (09. September 2017)

Top Gun zum Mitspielen: Nach einiger Funkstille taucht am Horizont endlich ein neuer Teil der traditionsreichen Flug-Action auf. Ein ausgiebiges Probespiel überzeugt mit alten Serienstärken und neuen Spielelementen. Und mit VR-Rundumsicht!

Kaum zu glauben, dass Ace Combat zu den ältesten Action-Serien überhaupt zählt. Bereits 1995 durften PlayStation-Besitzer die Lüfte unsicher machen. In den weiteren Episoden wanderte die Flug-Action durch diverse Konsolen- und Handheld-Generationen. Doch nach dem umstrittenen "Free To Play"-Ableger Ace Combat Infinity von 2014 wurde es still. Bis jetzt. Denn Ace Combat 7 - Skies Unknown kommt 2018 endlich auf PC, PS4 und Xbox One.

Ace Combat als Flugsimulation zu bezeichnen wäre übertrieben. Denn hier steckt viel Action und wenig Realitätsnähe dahinter. Auch wenn die Optik anderes vermuten lässt. Denn die originalgetreuen Jets von der F14 Tomcat bis zum Eurofighter stimmen bis ins letzte Detail. Der Fokus verweilt jedoch auch beim neuesten Teil auf spannenden Luftduellen mit viel Krachbumm. Schließlich ist das hier kein Arbeitsplatzsimulator, sondern ein Action-Spiel.

Viel Action am Himmel

Am eigentlichen Spielprinzip hat sich nichts geändert: Ihr startet mit frei wählbarem Jet in die Lüfte und ballert gegnerische Flugzeuge vom Himmel. Mal verteidigt ihr den Luftraum, mal gebt ihr Geleitschutz. Im Cockpit oder aus der Verfolgersicht macht ihr Feindverbände aus und verwickelt sie umgehend in Luftkämpfe.

Feuer frei! Nur mit geschickter Flugakrobatik gelangt ihr in eine gute Schussposition.Feuer frei! Nur mit geschickter Flugakrobatik gelangt ihr in eine gute Schussposition.

Im direkten Duell kommt es wie gewohnt auf die richtige Ausgangsposition an. Manövriert euren Jet hinter den Gegner, damit die Lenkraketen auf das Ziel aufschalten. Kommen die Feinde zu nahe, durchlöchert ihr sie mit dem Bordgeschütz. In den Missionen stoßt ihr immer wieder auf überraschend auftauchende Kontrahenten. Die Solo-Kampagne soll etwa zwölf Spielstunden umfassen.

Richtig spaßig wird die Angelegenheit mit den optionalen VR-Missionen. Dank PlayStation VR habt ihr im Cockpit freie Rundumsicht und könnt Gegner schneller ausmachen. Ein echter Vorteil im Kampf! Vor allem beeindruckt die in der Demo gezeigte Startsequenz: Von einem Flugzeugträgerdeck werdet ihr in die Lüfte katapultiert, wo Sekunden später die ersten Feinde auftauchen. Schade nur, dass ihr die zahlreichen Bordinstrumente für das Fliegen nie benötigen werdet. Die Steuerung ist weiterhin simpel gehalten.

Bei Wind und Wetter

Klar, dass der neueste Teil die Power der aktuellen Spieleplattformen ausnutzt. Entsprechend schick sehen nicht nur die Flugzeuge, sondern auch die Landschaften aus. Bei einigen Screenshots muss man gleich zweimal hinsehen, da diese zum Verwechseln ech aussehen.

In dichten Wolken könnt ihr euch verstecken oder den Tod finden.In dichten Wolken könnt ihr euch verstecken oder den Tod finden.

Ein neues Spielelement bildet das Wetter, denn Wolken sind nicht nur hübsches Beiwerk am Himmel. Darin brodelt es: Fliegt ihr hindurch, kämpft ihr nicht nur mit fehlender Sicht, sondern auch mit fallenden Temperaturen. Gerade innerhalb von Gewitterfronten kann der eigene Flieger vereisen. Die Folge ist nicht nur eine vereiste Cockpit-Kanzel, sondern auch gefrorene Flügel. Der Alptraum jedes Piloten, denn damit kommt es schnell zum Strömungsabriss und schlimmstenfalls auch zum Absturz.

Das neuartige Wettersystem steht aber auch auf eurer Seite: Taucht in dicke Wolken ein, damit euch der Feind nicht sichtet. Ebenso könnt ihr in den Tiefflug gehen und mitten im Bodennebel zwischen Canyons herumdüsen, um dem gegnerischen Radar zu entgehen. Eine Mutprobe, die schnelle Reaktion verlangt.

Meinung von Thomas Stuchlik

Auch bei Teil 7 stellt sich schnell das wohlbekannte Spielgefühl ein: Flotte Luftduelle und viel Action vor einer schicken Grafikkulisse sind nunmal ein Markenzeichen der Reihe. Wie gewohnt hält sich Ace Combat nicht mit Vorgeplänkel auf, sondern schickt euch direkt ins Krisengebiet. Dennoch gestalten sich die Kämpfe bisher relativ einfach. Es sei denn, das Wetter macht euch einen Strich durch die Rechnung. Gewitter, Regen und Eis sorgen dann für leichte Panik im Cockpit.

Die altbewährte Action erreicht mit PlayStation VR jedoch eine neue Dimension. Denn dank freier Sicht im Cockpit fühlt ihr euch nicht nur wie ein echter Jetpilot. Ebenso verschafft ihr euch echte Vorteile im Zweikampf, da ihr das Kampfgeschehen jederzeit besser im Blick habt. Kurzum erwartet euch hier eine kernige Ballerei mit eine Prise Taktik und einer edlen Optik.

Tags: Arcade   Singleplayer   Virtual Reality  

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