Games on Demand: Spiele kaufen ist ja so Old School - Utomik & Fazit

(Special)

Utomik: Gute Idee mit Bibliothek-Problemen

  • kein Streaming-Dienst, eure Hardware zählt
  • Spiele werden im Hintergrund heruntergeladen während ihr spielt
  • 14 Tage gratis testen, dann 6 Euro im Monat oder 10 Euro im Monat für 4 Nutzer
  • aktuell hauptsächlich ältere Spiele und einige Kuriositäten
  • nur auf dem PC

Utomik als "Netflix für Videospiele" zu beschreiben lässt sich wohlwollend als ambitioniert bezeichnen. Die Plattform bietet keinen richtigen Streaming-Service, bei dem der Löwenanteil der Arbeit von externen Servern geleistet wird. Entscheidet ihr euch für ein Spiel aus der Bibliothek mit momentan über 600 Einträgen, ladet ihr zu Anfang einen größeren Brocken herunter und der Rest kommt nach, während ihr bereits spielt. Das verspricht lag-freien Spielspaß. Auf dem Papier funktioniert diese Idee und tatsächlich macht auch ein Großteil der angebotenen Spiele keine Probleme. Aufgrund ihrer Größe, dauert es jedoch bei beispielsweise Saints Row 2 einfach eine Ecke länger bis ihr spielen könnt, das wird euch aber vorher angezeigt.

Zwischen interessanten aber schon etwas älteren Spielen finden sich auch ... weniger reizvolle Dinge.Zwischen interessanten aber schon etwas älteren Spielen finden sich auch ... weniger reizvolle Dinge.

Einer der positivsten Aspekte ist die Aufmachung der Plattform. Wer Steam oder Netflix benutzt fühlt sich auch hier sofort zu Hause. Eine ordentliche, benutzerfreundliche Sammlung bringt aber nichts, wenn es nichts gibt, womit ihr sie füllen könnt. Und hier liegt das größte Problem von Utomik. Neue "Triple A"-Spiele sucht ihr vergeblich. Positiv betrachtet könnt ihr euch bei diesem Anbieter durch eine wunderbare Kiste voller Kuriositäten und Nostalgie wühlen, in der sich zum Beispiel Klassiker wie Little Big Adventure finden lassen. Es gibt zwar nur wenige Spiele die tatsächlich Leistung von eurem PC fordern, aber sie existieren und da Utomik kein Streaming-Dienst ist, sollte euer Computer keine Kartoffel sein.

Fazit

Jeder Spieler hat ganz eigene Präferenzen. Manche unter euch bevorzugen das entspannte Lümmeln auf der Couch, während es sich andere lieber in ihrem ergonomischen Schreibtischstuhl gemütlich machen. Auch die Frage nach Controller oder doch lieber Maus und Tastatur spaltet die Nation. Zusätzlich hat leider auch nicht jeder rasend schnelles Internet, im Gegenteil hinkt gerade Deutschland was Breitbandgeschwindigkeit anbelangt großen Teilen Europas hinterher. Das alles gilt es zu beachten bevor ihr euch für einen "Games on Demand"-Anbieter entscheidet.

PS Now eignet sich vor allem für alle PC-Spieler, die den exklusiven Sony-Spielen schon immer sehnsüchtige Blicke zugeworfen haben. Gleichzeitig solltet ihr aber auch offen für Controller-Steuerung sein.

AirConsole bietet Spielspaß für große Gruppen und auch für all diejenigen die ihre Finger auf der Tastatur vielleicht nicht automatisch auf den WASD-Tasten platzieren. Und der niedrige Preis macht das Angebot noch zugänglicher.

GeForce NOW leiht euch gegen Geld nicht nur Spiele, sondern den passenden Hochleistungsrechner gleich mit dazu. Eine große Auswahl an Spielen gibt es bisher allerdings nicht und ohne SHIELD-Gerät seid ihr bis zur Veröffentlichung der Varianten für PC und Mac schlecht dran.

Utomik leidet vor allem unter der zwar gut gefüllten, aber nicht unbedingt interessanten Bibliothek. Es ist schwer sich zu freuen, wenn Star Wars - The Forced Unleashed 2 als brandneue Ergänzung angekündigt wird.

Inhalt

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