Ein halbes Jahr Nintendo Switch: Eine Abrechnung

(Kolumne)

von Daniel Kirschey (27. September 2017)

Inzwischen ist die Nintendo Switch seit einem halben Jahr auf dem Markt. Es ist also mal Zeit, eine Frage zu beantworten: Wie hat sich die Konsole in den vergangenen sechs Monaten geschlagen?

Daniel Kirschey: Ins Herz geschlossen

Die Nintendo Switch war seit langer Zeit mal wieder eine Nintendo-Konsole, die ich mir gekauft habe. Zwar habe ich mit Konsolen angefangen zu zocken (Game Boy und Sega Master System), doch irgendwann kam mein Sprung auf den PC.

Da blieb ich auch erstmal. Später kam dann in der Mitte des Lebenszyklus' der Konsole die Xbox 360 dazu. Einige Retro-Konsolen habe ich mir im Nachhinein gekauft, aber die 360 und dann der 3DS führten mich wirklich wieder ins Konsolenzocken ein. Von der ersten "Xbox One"-Presseveranstaltung war ich so enttäuscht, dass ich mir als aktuelle Konsole eine PlayStation 4 zulegte. Eine Nintendo-Konsole, ja, darüber habe ich auch immer mal wieder nachgedacht. Aber schlussendlich nie verwirklicht.

Das änderte sich mit der Switch. Warum? So genau kann ich es nicht mehr sagen. Zum einen gab The Legend of Zelda - Breath of the Wild sicherlich einen Ausschlag. Ich glaube aber, den größten Reiz machte für mich die Flexibilität des Geräts aus. Auch wenn ich noch gar nicht wusste, wie sich das auswirken wird. Das lag wohl auch an meiner Lebenssituation.

Kurz nach dem Kauf meiner Switch bin ich umgezogen. Ihr kennt das sicherlich: Alles was nicht niet- und nagelfest ist, verschwindet in Kisten. Möbel abbauen. Technik abstöpseln. Am Schluss Konsolen und PC. Auch wenn ich umziehe, will ich doch bis zuletzt eine Beschäftigung haben. Als dann alles weggepackt war, saß ich in der leeren Wohnung - und habe Switch gespielt.

Übrigens: Habt ihr eigentlich schon die versteckte Nachricht im Pro-Controller der Switch gefunden? Wenn nicht, schaut euch einfach mal das Video an:

Wenn ich abends unterwegs war, bei Freunden oder meiner Freundin, musste ich nicht verzichten. Das PS4-System klemmt man sich nicht mal schnell untern Arm. Die Switch schon. Auch heute, da ich nun eine gemeinsame Wohnung mit meiner Freundin habe: Wenn das Wohnzimmer besetzt ist, also sie auf der PS4 etwas zocken will, muss ich deshalb nicht darauf verzichten mit der Switch zu spielen.

Es schien mir am Anfang kein großes Ding zu sein. Ja, ich kann die Switch im Handheld-Modus überallhin mitnehmen. Doch ich habe auch nie 3DS beispielsweise auf dem Arbeitsweg gezockt. Doch was mich überzeugt hat: In einem Haushalt, in dem mehr als eine Person lebt, muss man immer Kompromisse finden. Wer spielt auf dem großen Fernseher? Mit nur einem Wohnzimmer kommen auch oft Situationen auf, in denen Person X lieber eine Serie schauen will, statt dabei zuschauen möchte, wie Person Y beispielsweise The Last Guardian spielt.

PS4-Spiele müssen dann warten. "Xbox One"-Spiele auch. Die Switch kann ich mir einfach schnappen, auf die Couch lümmeln und weiterzocken. Diese Flexibilität habe ich ins Herz geschlossen. Und - zugegebenermaßen - die guten Spiele, die auf der Konsole erschienen sind und noch erscheinen sollen, wie auch folgende Bilderstrecke zeigt:

Auf der zweiten Seite könnt ihr euch nun noch die Meinungen meiner Kollegen Emily und Matthias durchlesen. Viel Spaß!

Weiter mit: Ein halbes Jahr Nintendo Switch: Eine Abrechnung - Seite 2

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