3 Dinge, die ich von PUBG gelernt habe

von Robert Kohlick (14. Oktober 2017)

PlayerUnknown‘s Battlegrounds erfreut sich sowohl auf Twitch, als auch auf Steam größter Beliebtheit. Das Early-Access-Spiel sorgt im Verlauf jeder Runde dafür, dass mir so viel Adrenalin durch die Adern gepumpt wird, dass ich am Ende der Runde einen Puls von 120 habe und leicht am Zittern bin. Nach mehr als 130 Stunden in PUBG habe ich sehr viele Dinge über das Spiel gelernt. Heute stelle ich euch einmal drei vor.

Wie sich meine Kollegen in PUBG schlagen, könnt ihr euch in diesem Video anschauen:

Von Videospielen lernen. Das ist so eine Sache. Freilich soll das Medium in erster Linie unterhalten und nicht lehren. Dennoch kann es vorkommen, dass man aus einem guten Spiel - und auf ganz andere Art und Weise auch aus einem schlechten Spiel - etwas mitnimmt. Dass man etwas über sich selbst lernt, etwas fürs Leben lernt, oder auch einfach nur unnützes Wissen anhäuft, das man dann nie wieder aus dem Hirn bekommt. In dieser Reihe wollen wir euch von unseren Erfahrungen berichten, die wir während des Spielens gemacht haben. Von lebensverändernden Weisheiten bis zu erspieltem Blödsinn kann alles dabei sein.

1. Du bist niemals wirklich sicher

Jeder, der schon einmal PUBG gespielt hat, weiß wovon ich rede. Immer dann, wenn ihr euch am sichersten fühlt und halbwegs sorgenfrei durch die Gegend lauft, werdet ihr erschossen. Wirklich sicher seid ihr in PUBG nämlich nie. Obwohl ihr Gegner in unmittelbarer Nähe durch das Geräusch ihrer Schritte orten könnt und Schüsse so laut sind, dass ihr sie über mehrere hunderte Meter hört, gibt es noch genug Wege für eure Feinde euch hinterrücks fertigzumachen.

Das Haus, in welches ihr gerade gehen wollt, könnte bereits von einem anderen Spieler besetzt sein. Die Zeit, die ihr dann braucht, um auf den Gegner zu reagieren, reicht diesem meist schon aus, um euch umzubringen.

Auch wenn ihr euch gerade ein Feuergefecht mit einem Kontrahenten liefert, solltet ihr versuchen keinen zu starken Tunnelblick zu bekommen. Seht euch regelmäßig um und vergesst nicht auch einen Blick nach hinten zu werfen. Viele Spieler fühlen sich von den Geräuschen eines Schusswechsels beinahe magisch angezogen und werden versuchen euch in die Flanke zu fallen. Daher rate ich euch: Seid wachsam! Immer! Ich weiß, dass es anstrengend ist, aber auf diese Weise bleibt ihr länger am Leben.

2. Die Pfanne ist die beste Rüstung

Die Pfanne ist der wohl beste Rüstungsgegenstand, den ihr in PUBG finden könnt. Das Stückchen Gusseisen ist unzerstörbar und hat mir bereits in vielen Situationen wortwörtlich den Arsch gerettet. Wie jede Nahkampfwaffe verwahrt euer Charakter auch die Pfanne am Gürtel im Rückenbereich auf. Die Pfanne eignet sich somit perfekt, um euren Gesäß Rückendeckung zu geben. Schießt ein Gegner auf euch und trifft die Pfanne, lenkt diese den Schuss einfach ab und ihr nehmt keinen Schaden.

Das führt manchmal zu sehr absurden Szenen, in denen Gegner ihr komplettes Magazin von hinten auf euch leerschießen, euch aber nur ein Bruchteil der abgefeuerten Schüsse wirklich treffen. Das gibt euch meist genug Zeit, um euch in Deckung zu begeben und euren Angreifer aufs Korn zu nehmen.

Auch im Nahkampf kann die Pfanne glänzen. Wenn ihr keine Schusswaffe findet, könnt ihr euren Gegner in der Anfangsphase mit einem gezielten Sprungangriff auf den Kopf mit einem einzigen Treffer ausschalten.

Oh, Pfanne! Hast du überhaupt eine Schwachstelle? Wenn ihr also eine Pfanne seht, nehmt sie mit – Ende der Diskussion!

Weiter mit: Weiter geht's mit Punkt 3: Geht niemals in die Schule

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Tags: Drei Dinge gelernt  

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