Test Test PC Cultures: Die Rache des Regengottes

von Gerd Schüle (05. Juni 2001)

Mit "Cultures" hat das Entwicklerteam von Funatics bewiesen, dass es durchaus möglich ist, ein bewährtes Spielprinzip mit neuen Ideen anzureichern und dadurch noch interessanter zu machen. Nun ist mit "Cultures: Die Rache des Regengottes" ein Add-on zu dem exzellenten Siedler-Konkurrenten erschienen. In unserem Test erfahrt ihr, was die Erweiterungs-CD alles zu bieten hat.

Der AufbruchDer Aufbruch

Ein Hilferuf - das Spiel

Es sind schon wieder fünf Jahre vergangen, seit die Wikinger erfolgreich aus Vinland zurückgekehrt sind, als plötzlich ihre Freunde auftauchen: die Gelbmessser-Indianer. Ihr Stamm wurde von einem unheimlichen Feind angegriffen, gegen den sie alleine nicht bestehen können. Deshalb haben sie die weite Reise angetreten, um von den Wikingern Hilfe für ihren Stamm zu erbitten. Da die Wikinger einst so gastfreundlich von den Gelbmesser-Indianern aufgenommen wurden, fällt die Entscheidung nicht schwer und sie sind sofort bereit dazu, ihren Freunden beizustehen. Deshalb rüsten sie sich unverzüglich zur großen Überfahrt. In den sieben umfangreichen Missionen dieser neuen Kampagne wird die Geschichte aus "Cultures" weitergeführt. Rein spielerisch gibt es dabei nicht viel Neues. In gewohnter "Culture"-Manier geht es in den meisten Missionen darum, zuerst eine gut funktionierende Siedlung aufzubauen, um dann die erforderlichen und abwechslungsreichen Aufgaben erfüllen zu können.

Bei den EskimosBei den Eskimos

Was gibt es Neues?

Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, dass man bei befreundeten Indianerstämmen Söldner anheuern kann, die auch deutlich stärker zuschlagen als die eigenen Krieger. Die Söldner können dann wie die eigenen Krieger in den Kämpfen direkt gesteuert werden. Ansonsten bleibt alles beim Alten. Außer der neuen Kampagne enthält die Missions-CD sieben neue Einzelspielerkarten und 16 Mehrspielermissionen, in denen man entweder im Netzwerk oder über das Internet mit bis zu fünf anderen Spielern einen Siedler-Wettstreit entfachen kann, also genügend Stoff für etliche schlaflose Nächte. Obwohl es außer dem Anheuern von Söldnern nichts Neues gibt, hat es Funatic trotzdem geschafft, sehr spannende und abwechslungsreiche Missionen zu entwerfen. In technischer Hinsicht hat sich absolut nichts geändert. Das war aber auch nicht nötig, da schon das Hauptprogramm in diesem Punkt auf der ganzen Linie überzeugen konnte.

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