Skyrim für Switch und PlayStation VR: Große und kleine RPG-Dimensionen

(Special)

von Thomas Stuchlik (17. November 2017)

Ein Dauerbrenner und Leser-Liebling kehrt zurück. Das Kult-Rollenspiel Skyrim wird mit der Switch-Version portabel und versetzt euch mit PlayStation VR mitten ins Geschehen. Obendrein erhält die neue Xbox One X eine 4K-Variante.

Es gibt wohl keinen größeren RPG-Dauerbrenner: The Elder Scrolls 5 - Skyrim hat bereits sechs Jahre auf dem Buckel, ist aber lebendig wie nie. Das liegt zum Ersten natürlich an der aktiven Mod-Szene auf dem PC. Modder verpassen dem Kult-Hit unzählige Erweiterungen. Zum Zweiten sorgt Bethesda selbst dafür, dass euch die Open World von Himmelsrand nicht so schnell loslässt. Schließlich ist mit Skyrim - Special Edition im vergangenen Jahr eine aufgefrischte Version mit verbesserten Details erschienen. Nun folgt eine portable Umsetzung für Nintendo Switch, ebenso wie für Virtual Reality.

Ein Wort zunächst zur Special Edition: Zocker auf PS4 Pro genießen bereits seit einem Jahr die Rollenspielwelt in nativer 4K-Auflösung, schöneren Texturen und höherer Detailtiefe. Nun sind auch Spieler mit der neuen Xbox One X dran, die das Abenteuer ebenso in 3.840 mal 2.160 Pixel genießen dürfen. Die wundervolle Naturumgebung beeindruckt, auch wenn vor allem Charaktere immer noch zu leblos rüberkommen. Doch das ist dem hohen Alter des Originals geschuldet.

Mehr zum Thema Skyrim und The Elder Scrolls:

Skyrim in der Hosentasche

Auf Nintendo Switch macht sich Skyrim überraschend gut – vor allem unterwegs auf dem kleineren Bildschirm. Denn darauf wirkt die Optik scharf und detailreich, auch wenn sie "nur" in 720p-Auflösung läuft. Der heimische TV bläst das Geschehen auf 900p hoch, wo jedoch so manche grafischen Kompromisse sichtbar werden.

Viele Örtlichkeiten gefallen mit grafischer Finesse, auch wenn das Geschehen auf PS4 und Xbox One besser aussieht.Viele Örtlichkeiten gefallen mit grafischer Finesse, auch wenn das Geschehen auf PS4 und Xbox One besser aussieht.

Der Nintendo-Ableger reiht sich grafisch irgendwo zwischen Originalversion und Special Edition von 2016 ein. Im direkten Vergleich zu PS4 und Xbox One macht ihr weniger Details wie Grasbüschel oder entfernte Objekte aus. Insgesamt wirkt die Grafikkulisse jedoch stimmig und lässt die passende Atmosphäre aufkommen. Vor allem läuft das Ganze dabei mit stabilen 30 Bildern pro Sekunde. Nur die etwas flimmernden Kanten stören.

Auch störend ist die teils düstere Umgebung bei Nacht oder im Dungeon, wenn ihr unterwegs bei Sonnenlicht zocken wollt. Das spiegelnde Display der Switch macht derartige Ausflüge bei helichtem Tag zum Blindflug.

Positiv dagegen ist die übersichtliche Installationsgröße von 14,3 Gigabyte. Leider ist sind deutsche Texte und Vertonung nur als zusätzlicher Download erhältlich. Daneben freut es, dass die lohnenswerten Erweiterungen Dawnguard, Hearthfire und Dragonborn kostenlos inbegriffen sind.

Mit Joy-Con und Amiibo in den Kampf

Mit angedockten Joy-Cons oder Pro-Controller spielt sich das RPG altgewohnt. Kenner der Vorlage wissen schnell die richtigen Tasten zu bedienen. Mit den einzelnen Joy-Cons in beiden Händen vollführt ihr Aktionen obendrein per Bewegungssteuerung.

Alternativ schwingt ihr die Joy-Cons, um zu kämpfen oder mit dem Bogen zu zielen.Alternativ schwingt ihr die Joy-Cons, um zu kämpfen oder mit dem Bogen zu zielen.

Im Kampf schwingt ihr eure Waffe mit dem rechten Joy-Con, geblockt wird durch das Hochhalten des Linken. Dennoch läuft der Nahkampf genauso plump wie in den vorigen Versionen ab. Überraschend gut funktioniert jedoch das Zielen mit dem Bogen durch sensible Nutzung des rechten Controllers. Die Eingabegeräte kommen auch beim Schlösserknacken zum Einsatz.

Spielboni erhaltet ihr mit Amiibo-Figuren: Dazu rüstet ihr den neuartigen "Amiibo"-Zauber aus, bevor ihr eine eurer Statuen scannt. Daraufhin erscheint eine Schatzkiste mit Proviant, Gold und ähnlichen Goodies. Besitzt ihr Amiibo der Zelda-Reihe habt ihr eine Chance auf das legendäre Masterschwert, den Hylia-Schild und natürlich das grüne Heldengewand. Selbige Gimmicks sind jedoch auch gut versteckt im Spiel zu finden.

Weiter mit: Das VR-Experiment, Fakten, Meinung

Inhalt

Tags: Virtual Reality   Amiibo   Remake  

Das sind die Reaktionen der Beta-Spieler

Jump Force: Das sind die Reaktionen der Beta-Spieler

Während der Strom an Charakter-Neuankündigungen für Jump Force kein Ende zu nehmen scheint, hat die (...) mehr

Weitere Artikel

Erster Beta-Test findet mitten in der Nacht statt

Fallout 76: Erster Beta-Test findet mitten in der Nacht statt

Ab dem 23. Oktober dürfen "Xbox One"-Spieler einen Ausflug nach West Virginia wagen: Fallout 76 startet in der kom (...) mehr

Weitere News

Newsletter

Mit diesem Formular kannst du den Spieletipps.de Newsletter kostenlos abonnieren.

Skyrim Special Edition (Übersicht)
* gesponsorter Link