Final Fantasy 14: Spieler betreiben Bordelle in der Spielwelt

von Sören Wetterau (17. November 2017)

(Bildquelle: Kotaku)

Wer in der weiten Welt von Final Fantasy 14 nach zahllosen Abenteuern gerne mal etwas entspannen möchte, der muss nicht zwingend auf die Angel und ein ruhiges Plätzchen zurückgreifen. Als Alternative stehen einige ausgewählte Bordelle bereit. Diese werden jedoch nicht von Square Enix angeboten, sondern von Spielern selbst, wie Kotaku berichtet.

Mit Stormblood gibt es seit diesem Jahr eine neue Erweiterung für Final Fantasy 14.

In Online-Rollenspielen ist so einiges möglich: In Eve Online zum Beispiel existieren Spieler-Friedhöfe oder es kommt zu riesigen Schlachten, in denen gleich mehrere tausend Euro vernichtet werden. In Final Fantasy 14 wiederum haben sich manche Spieler dazu entschlossen, eigene Bordelle zu betreiben.

In diesen, so heißt es von Kotaku-Autorin Cecilia D'Anastasio, können Spieler für mittelgroße Beiträge der Spielwährung Gil mit verschiedenen Kurtisanen ein wenig flirten und mehr. Da es jedoch keine echten Sex-Animationen gibt, wird das meiste über mehrdeutige Emotes oder direkt über den Text-Chat abgehandelt. Im Mittelpunkt, so heißt es bei den Bordell-Betreibern, steht dabei immer die Auslebung des eigenen Rollenspiel-Charakters und nicht primär die persönlichen Fetische.

Für viele der sogenannten Kurtisanen ein durchaus erfolgreiches Geschäft: Bis zu 4,4 Millionen Gil verdienen manche von Ihnen und dekorieren damit ihre Räume neu oder kaufen Geschenke für ihre Freunde im Spiel. Das echte Leben lässt sich aber mit dieser Arbeit nicht finanzieren.

Noch mehr Infos zum Ablauf und zu den Gründen, warum Spieler solche Bordelle besuchen, findet ihr im Kotaku-Artikel "Inside The Brothels Of Final Fantasy XIV".

Aus Final Fantasy 14 ist nach etlichen Startschwierigkeiten ein spielerisch interessantes und finanziell erfolgreiches Online-Rollenspiel geworden. Mit dem Addon Stormblood hat Square Enix erst vor kurzem die Spielwelt erweitert.

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Tags: Multiplayer  

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