Eine ehrliche Liebeserklärung an Pokémon-Spiele

(Kolumne)

von Chiara Bruno (21. Dezember 2017)

Alte Liebe rostet nicht, heißt es. Das kann ich bestätigen. Denn seit fast 20 Jahren bin ich treuer Fan der Pokémon-Spiele. Und ich bin mir sicher, dass dieser Liebe nichts in den Weg kommen kann. Nicht einmal meine Enttäuschung über Pokémon - Sonne und Mond. Ein kleiner Liebesbrief an meine liebste Spielereihe.

Bei diesem Trailer kommen Erinnerungen hoch

Meine erste Begegnung mit Pokémon war im Jahre 2000, als mir meine Mutter das Spiel Pokémon Gelbe Edition kaufte. Da sie selbst einen Hang zu Videospielen hatte - und diesen auch bis heute, mit 50 Jahren besitzt - wusste sie wohl, was gut für mich ist. Und sie lag genau richtig. Ich mutierte zum absoluten Pokémon-Fan. Meine Schwester und ich suchten draußen sogar nach Pokémon. Vergebens.

Von Pokémon Snap, bis hin zu Pokémon Pinball oder Pokémon - Trading Card Game - Ich musste jedes Spiel besitzen. Selbstverständlich auch das Pikachu-"Nintendo 64". Auch beim Anime fieberte ich regelmäßig mit. Doch den größten Teil meiner Pokémon-Liebe widme ich den Hauptspielen der Reihe. Denn es ist wahrlich ungewöhnlich, dass ich über zwei Jahrzehnte die Begeisterung für etwas nicht verliere. Die Spiele haben es mir irgendwie angetan.

Das männliche Pendant zu mir. Ich hatte übrigens auch Pokémon-Schlafanzüge.Das männliche Pendant zu mir. Ich hatte übrigens auch Pokémon-Schlafanzüge.Quelle: unrealitymag.com

Mit jedem Spielstand den ich beginne, baue ich eine Beziehung zu den Pokémon auf. Ich gebe ihnen Spitznamen und kümmere mich um sie. In den neuesten Spielen putze ich sie sogar. Klingt irgendwie verrückt, wenn ich darüber nachdenke. Aber die Spiele sind einfach grandios. Sie sind einsteigerfreundlich und immer wieder innovativ - und das obwohl sie jedes Mal auf dem selben Prinzip basieren. Ihr wählt euren Favoriten aus drei Starterpokémon, wollt der/die beste Trainer/in und Sieger der Pokémon-Liga werden. Auf eine verblüffende Weise schafft es das Spiel trotzdem, dass es sich jedes Mal wie ein brandneues Abenteuer anfühlt. Pokémon Mond war schlussendlich das erste Spiel der Reihe, das mich nicht aus den Socken gehauen hat. Denn es war irgendwie zu leicht und am neuen Arena-Konzept konnte ich ebenfalls keinen Gefallen finden. Aber das macht nichts. In jeder Liebe gibt es Turbulenzen.

Nachdem Pokémon mich durch die verschiedensten Abschnitte meines Lebens begleitet hat, bin ich mir sicher, dass sich meine Meinung in weiteren 20 Jahren nicht verändern wird.

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Tags: Fun  

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