Elite - Dangerous: Große Rettungsmission für einen Spieler gestartet

von Sören Wetterau (22. Dezember 2017)

Die "Elite - Dangerous"-Pilotin Persea hat ein Problem: Sie ist über 65,659 Lichtjahre vom System Sol entfernt und ihr Tank ist leer. Mitten im Nirgendwo des Universums ist sie gestrandet. Eine Rückkehr? Ausgeschlossen, da die Vorräte nicht reichen würden. Die Community hat die Spielerin aber noch nicht aufgegeben.

Persea sieht sich als sogenannter "Explorer", sprich als jemand, der versucht das Universum in all seiner Größe und Weite zu erkunden. Mit ihrem Schiff Jack of Flames wollte sie nun den Rekord von Commander Deluvian brechen, der sich bislang als einziger Spieler über 65,652 Lichtjahre vom System Sol entfernt hat.

Nach vielen, vielen Stunden Fliegen hat sie irgendwann die Marke gebrochen. Sie ist sogar noch ein Stück weiter geflogen und steht mittlerweile bei satten 65,659 Lichtjahren Entfernung. Das Problem? Erst dann schaut sie wieder auf ihren Tank und registriert, dass der Trip womöglich ihr Ende sein könnte.

In einem umfangreichen und unterhaltsam geschriebenen Forenbeitrag bericht Persea über ihre Erkundung und ihr anschließendes Problem. Eine kleine Gruppe von Spielern ist fasziniert und zeigt sich hilfsbereit: Als "Fuel Rats" stellen sie ein Team zusammen, welches das Ziel hat, die Pilotin aus ihrer misslichen Lage zu befreien.

Die Aktion wird umfangreich geplant. Spieler stellen mathematische Berechnungen für den Flug und den Tank auf, es werden Routen festgelegt und an bestimmten Knotenpunkten werden Schiffe stationiert, die Persea mit neuen Treibstoff befüllen. Einer der Rettungspiloten muss allerdings bis zu ihr hinfliegen, was bedeutet, dass auf dem Rückflug genügend Schiffe bereitstehen müssen, um sowohl Persea als auch den anderen Piloten zu unterstützen.

Als wäre das nicht schon kompliziert genug, muss sich Persea möglichst nicht allzu oft im Spiel befinden. Grund dafür ist, dass die Lebenserhaltungssysteme und andere Teile des Raumschiffs stetig Treibstoff verbrauchen. Für den Rettungspiloten ist das wiederum ein Problem, denn dann taucht Persea nicht auf dem Radar auf und im schlimmsten Falle fliegt er an ihr vorbei oder driftet sehr weit ab.

Die Lösung? Persea meldet sich alle paar Stunden einmal im Spiel an und gibt ihren aktuellen Status und Koordinationen durch, damit sich ja niemand weit draußen im Universum verirrt. Zum jetzigen Zeitpunkt ist Persea noch nicht gerettet, aber wenn alle Berechnungen stimmen, dann sollte sie pünktlich zum Weihnachtsfest zurück sein.

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Tags: Multiplayer   Open World  

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