Test Homeworld

von Thorsten Rühl (02. November 1999)

Mit Homeworld hat Relic Entertainment sein Erstlingswerk abgeliefert und im Echtzeitstrategie-Genre - ganz im Gegensatz zu Tiberian Sun - für Innovation gesorgt: Homeworld ist eine Kombination aus einem Action- und Echtzeitstrategie-Spiel. Das wichtigste Merkmal von Homeworld ist allerdings, daß der komplette Spielablauf auf 3D-Karten stattfindet, wodurch man nicht nur aus verschiedenen Himmelsrichtungen, sondern auch von oben und unten angreifen kann!

Fangen wir mit der Story an: Von Wissenschaftlern wurde herausgefunden, daß die DNA der Rasse, die der Spieler übernimmt, keine Gemeinsamkeit mit den übrigen Lebewesen auf dem Planeten Kharak aufweisen kann. Dadurch beginnt eine fieberhafte Suche nach den Wurzeln der eigenen Rasse, welche auch erfolgreich ist. Nun laufen die Vorbereitungen für die Reise in die Heimat auf Hochtouren: Es wird ein gigantisches Raumschiff entworfen - das Mutterschiff.

Das Mutterschiff soll die Tiefkühl-Container, in welche die Bevölkerung eingefroren wurde, sicher in die Heimat bringen. Bei einem Hyperraum-Warp passiert plötzlich das Unglück: Das Mutterschiff wird an die falsche Position gewarpt, während sich die Tiefkühlcontainer keinen Zentimeter vom Fleck bewegen. Das Ziel des Spiels ist somit klar: Man muß die Tiefkühlcontainer und das Mutterschiff wieder zusammenführen und anschließend die Reise in die Heimat antreten!

Doch das ist leichter gesagt als getan: Während den Missionen trifft man auf feindlich gesinnte Rasse, welche dem Spieler das Leben schwer machen wollen. Der Spieler, welcher als Kommandant über das Mutterschiff und alle weiteren Einheiten fungiert, muß das Mutterschiff um jeden Preis beschützen. Das Mutterschiff ist eine Art Kommandozentrale, in der Einheiten produziert, repariert und aufgetankt werden können.

Neben dem Mutterschiff gibt es noch einige weitere Einheiten, welche von Bedeutung sind: So sammelt der Rohstoffsammler Rohstoffe von Asteroiden oder zerstörten Einheiten, das Forschungsschiff dient der Erforschung neuer Waffen, Antriebsarten und Panzerungsmöglichkeiten. An Kampfeinheiten stehen dem Spieler einige Einheiten zur Verfügung, beispielsweise der schnelle, dafür nicht sehr stark bewaffnete Abfangjäger.

Weiter mit: Test Homeworld - Seite 2

Tags: Singleplayer   Multiplayer  

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