Far Cry - Primal: Mein erster Tod war ein zeichnendes Erlebnis

(Kolumne)

von Matthias Kreienbrink (15. Januar 2018)

Erst vor ein paar Tagen dachte ich mir: "Komm, probier doch mal Far Cry - Primal aus". Nie zuvor hatte ich das Steinzeit-Spiel gezockt. Die ersten zwei Stunden brachten mir dann auch gleich den Schock meines Lebens.

In Far Cry - Primal wurde richtig viel Arbeit gesteckt

Ich beginne also ein neues Spiel in Far Cry - Primal. Hatte vorher schon viel darüber gelesen. So etwa, dass die Neandertaler-Sprache extra für dieses Spiel kreiert wurde, basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Welt gefällt mir auch direkt ziemlich gut. Mit Kopfhörern ausgestattet laufe ich, nachdem das Intro abgespielt war, durch die grüne Vorzeit.

Meine erste Mission sollte es sein, ein Kraut für eine verletzte Gefährtin zu finden. Das habe ich recht schnell abgehakt. An einem Flusslauf finde ich fünf der Kräuter, Mission erfüllt. Danach öffne ich die offene Welt und damit auch die Symbole auf der Karte für mich. Wie von Ubisoft bekannt, gibt es direkt einige dieser Symbole. Für mich also auch einige zu erledigende Aufgaben.

Also an die Arbeit. Zuerst finde ich eine Feuerstätte, die ich entzünde. Von nun an soll sie mir als Schnellreise-Ort dienen und als Möglichkeit, meine Vorräte aufzustocken. "Geht sich doch alles ganz gut an", denke ich mir. Also direkt auf, das nächste Symbol auf der Karte und die damit verbundene Aufgabe lösen.

Jetzt geht es darum, einen Gegenstand an einem Wasserfall zu finden. Viel mehr verrät mir das Spiel nicht. Scheint doch aber eine leicht zu erledigende Aufgabe zu sein. Ich mache mich also auf, streife durch den wilden Urwald, töte auf dem Weg ein paar Tiere - Wildschweine zum Beispiel, deren Haut ich gebrauchen kann, um meine Beutetasche zu vergrößern.

Kurz vorm Ziel entdecke ich ein kleines, feindliches Lager. Von einer Erhöhung aus erledige ich sie alle mit meinem Bogen. In der Ferne sehe ich jetzt schon den Wasserfall. Davor befindet sich ein kleiner See. Ich vermute - typisch für ein Videospiel - eine Höhle hinter dem Wasserfall. Ich gleite also langsam ins Wasser. Alles scheint so idyllisch und freundlich.

Was folgt, kann ich nur noch bruchstückhaft rekonstruieren. Ich meine, dass ich einen kurzen Blick auf mein Smartphone geworfen habe. Jedenfalls hatte ich den Fernseher kurz nicht im Blick. Als ich ihn jedoch wieder fixiere, sehe ich nicht mehr den friedlichen See, sondern EIN RIESIGES KROKODILMAUL, DAS MICH VERSCHLINGT. Das Spiel will noch, dass ich auf die X-Tase einhämmere. Doch dazu bin ich nicht mehr in der Lage. Zu geschockt bin ich von diesem unvermittelten Anblick.

Mit schwerem Atem sehe ich das "Game Over". Überlege, wann ich mich in einem Videospiel zuletzt so erschrocken habe. Ihr könnt euch aber sicher sein: Beim zweiten Versuch habe ich das Krokodil direkt entdeckt - und es aus der Ferne mit einem Pfeil erlegt. Ha.

Ich finde natürlich, dass es gerechtfertigt war, dass ich das Krokodil schlussendlich erledigt habe. Doch es gibt andere Gegner, bei denen einem das Herz zerbricht. Welche das sind, zeigt die Bilderstrecke.

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