Erst rollen die Credits, dann kommen die Zombies [Anzeige]

(Special)

von Advertorial (06. Februar 2018)

Call of Duty ist heutzutage ohne einen kooperativen Zombie-Modus schlichtweg nicht mehr vorstellbar. Was 2008 in CoD: World of War als verstecktes Mini-Game begann, ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Serie geworden.

Das nun erschienene Resistance-DLC-Paket von Call of Duty WW2 umfasst neben drei neuen Multiplayer-Maps und einer Erweiterung des beliebten War-Modus auch eine Fortsetzung der neuen Nazi-Zombie-Storyline. Die vierköpfige Truppe um Army Captain Jefferson Potts hat es lebend aus dem von Untoten befallenen Bunker in Mittelburg geschafft und den von Udo Kier verkörperten Nazi-Wissenschaftler bis auf eine Nordseeinsel verfolgt. Was sie dort erwartet, wird wieder Millionen von Fans in den Bann ziehen; für viele von ihnen ist der Zombie-Mode inzwischen ein Hauptgrund, CoD den Vorzug vor anderen Shootern zu geben.

Widerstand Zwecklos? - Nicht im neuen Call of Duty: WWII - Resistance-DLC

Dabei wird mit schöner Regelmäßigkeit über das Ende des seit zehn Jahren andauernden Zombie-Booms spekuliert. Angesichts der sich exponentiell vergrößernden Horden an „Walkern“, „Freakers“ und „Infizierten“ in Filmen, Büchern und Videospielen, klagen einige Horror-Fans bereits über Symptome von Zombie-Fatigue. Doch obwohl es unbestritten einen buchstäblichen Overkill an Untoten in der Populärkultur gibt, wird es nicht gelingen, die Faszination von Zombies dauerhaft zu begraben. The Walking Dead ist trotz jüngster Zuschauereinbußen weiterhin eine der quotenstärksten Serien (neben Game of Thrones, in der Eis-Zombies eine immer prominentere Rolle spielen); in Zeiten von globaler Erwärmung und Finanzkrisen bieten Zombies die perfekte Projektionsfläche für Endzeit-Phantasien; und laut Medienwissenschaftler Douglas Rushkoff fiebern Menschen insgeheim einer Zombie-Apokalypse entgegen, weil sie dann keine Zeit mehr auf Social Media verschwenden könnten.

Zombie-DLCs als eigenes Genre

Die anhaltende Attraktivität von Zombies ist wohl auch einer der Gründe, warum Games-Publisher ihren Titeln durch Zombie-Add-Ons regelmäßig neues Leben einhauchen. Das Zombie-DLC ist zu einem eigenständigen Videospiel-Genre avanciert, das unzählige Nachahmer inspiriert hat: Im ersten DLC von Borderlands musste man Dr. Ned helfen, seine außer Kontrolle geratenen Zombie-Kreaturen einzufangen. In einer zusätzlichen Mission von Sniper Elite 3 brachte man einen wahnsinnigen Zombie-Hitler zur Strecke. Und im legendären Undead Nightmare-DLC von Red Dead Redemption verwandelte sich gar der gesamte Wilde Westen in eine von Untoten bevölkerte Horrorlandschaft.

Ein Unterboss im neuen Teil von CoD WW2 Nazi ZombiesEin Unterboss im neuen Teil von CoD WW2 Nazi Zombies

Dass das Zombie-Thema insbesondere von First-Person-Shootern und Action-Titeln aufgegriffen wird, liegt auf der Hand:. Es gibt keine Art von Feinden, auf die Spieler lieber schießen – die je nach Situation langsam schleichenden oder extrem schnell agierenden Untoten geben einfach das perfekte Ziel ab. Und in Zeiten, in denen Ego-Shooter noch immer für Amokläufe verantwortlich gemacht werden, geht es Entwicklern zudem leichter von der Hand, Zombies statt Menschen auf schießfreudige Gamer loszulassen.

Im besten Fall verlängern Zombie-DLCs nicht nur künstlich die Hauptkampagne, sondern erweitern das Core-Game um neue Gameplay-Mechaniken. Dann sind die Zombies nicht nur dümmere, hartnäckigere Versionen der feindlichen NPCs, es bedarf auch neuen Strategien, mit ihnen fertig zu werden. Die in Titeln wie Left 4 Dead oder auch Call of Duty etablierte Wave-Mechanik, die Welle um Welle von untoten Horden auf den Spieler loslässt, erfordert z.B. ausgefeilte Ko-Op-Strategien statt stupides run and gun.

Mehr als nur Zusatzinhalte

Zudem bieten Zombie-Add Ons auch interessante Möglichkeiten für eine radikale Neuinterpretation des Settings: Zombifizierte Open Worlds sind häufig selbstironische Parodien auf die ernsthaftere Hauptstory. Die Call of Duty-Reihe ist dafür das beste Beispiel: Zu den Sternstunden in der gesamten Serie zählen WTF-Momente wie zum Beispiel als man in der Descent-Map von Modern Warfare einen zombifizierten John Malkovich mit einer Donnerbüchse killte, mit einem klugscheißenden Jeff Goldblum die Shadows of Evil in Morg City entdeckte, oder in Call of the Dead mit Freddie Krueger-Darsteller Robert Englund Jagd auf Zombie-Urvater George A. Romero machte.

Neue Map "The Darkest Shore": Zombies-Killen im NebelNeue Map "The Darkest Shore": Zombies-Killen im Nebel

Auch bei einer Weltkriegs-Simulation wie dem jüngsten Call of Duty-Teil, bei dem Entwickler Sledgehammer größte Sorgfalt an den Tag legte, um den Gefallenen und Überlebenden ein historisch akkurates Denkmal zu setzen, bietet ein Zombie-DLC einen erfrischenden Gegenpol, in dem sich Entwickler und Spieler gleichermaßen austoben können. Doch die Maps The Final Reich und The Darkest Shore sind diesmal nicht lustiger Trash, sondern echter Horror: Anstatt etwa wie bei Dead Rising in einem Elchkostüm verkleidet in einem Einkaufszentrum Zombies mit einem Rasenmäher zu überfahren, setzt Nazi Zombies auf Dunkelheit, Jump-Scares und ein besonders angsteinflößendes Setting: Wer auf der von Helgoland inspirierten Darkest-Shore Map zum ersten Mal im dichten Küstennebel von einem Nazi-Zombie attackiert wird, überlegt sich danach zweimal, ob er im nächsten Urlaub ein Ferienhaus in Nordfriesland anmietet.

Mehr als 140 Zombie-Videospiele wurden in den letzten drei Dekaden veröffentlicht, mit Call of Duty, Wolfenstein und Borderlands haben drei der größten Gaming-Franchises Zombie-DLCs oder entsprechende Stand-Alone-Titel erhalten. Egal, wie oft dessen baldiges Ableben heraufbeschworen wird, ein Ende des Zombie-Hypes ist nicht in Sicht. Season Passes oder Add-Ons mit Zombie-Content werden weiter virale Hits bleiben – wer einmal mit ihnen in Kontakt kommt, ist für immer infiziert.

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